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In Kroatien ins Hafenwasser gefallen

Leistungsnadel der DLRG Bayern: Franziska aus Bruckmühl rettete einem Mädchen (2) das Leben

Franziska Krimplstötter (3. v. l.) rettete im Sommer vergangenen Jahres in einem Hafen auf der kroatischen Insel Brac einem zweijährigen Mädchen das Leben.
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Franziska Krimplstötter (3. v. l.) rettete im Sommer vergangenen Jahres in einem Hafen auf der kroatischen Insel Brac einem zweijährigen Mädchen das Leben.

Wie sie ins Wasser sprang und wie lange sie unter Wasser war, weiß sie nicht mehr. Sicher ist, Franziska Krimplstötter bekam ein zweijähriges Mädchen zu fassen und rettete ihr dadurch das Leben.

Bruckmühl/Rosenheim - Die 25-jährige aus Bruckmühl wurde dafür jetzt mit der Leistungsnadel der DLRG Bayern geehrt. Im Rathaus von Bruckmühl überreichte ihr der frühere Präsident des DLRG-Landesverbands Bayern e.V. Ingo Flechsenhar eine Urkunde. Für ihn war es eine ganz besondere Ehre, „weil wir uns kennen.“

Landrat Otto Lederer heftete ihr die Leistungsnadel an: „Es freut mich, wenn sich jemand ein Herz nimmt.“ Und für die Gemeinde Bruckmühl gratulierte dritte Bürgermeisterin Anna Wallner: „Wir Mütter und Väter wissen, was Eltern in so einer Situation durchmachen.“

Der Vorfall ereignete sich im Sommer vergangenen Jahres in einem Hafen auf der kroatischen Insel Brac. Nach dem Abendessen hatten sich die Zweijährige und ihre zehnjährige Schwester Spielsachen vom Boot ihrer Eltern geholt. Franziska Krimplstötter hatte die beiden Mädchen schon im Blick und sah, wie die ältere der beiden zurück an Land sprang: „Die Zweijährige lief ihrer Schwester nach und fiel zwischen Boot und Kaimauer ins Wasser.“

Die Geehrte reagierte sofort und sprang ins dunkle Wasser, das an dieser Stelle fünf Meter tief war. Dabei brachte sie sich auch selbst in Gefahr, weil die sich in den Wellen bewegenden Boote auch sie hätten treffen können. 

Die Eltern der beiden Mädchen bedanken sich schriftlich. Ihnen war sehr wohl klar, dass „der Einsatz von Franziska in diesem Moment lebensrettend war.“ Die Zweijährige konnte nicht schwimmen und trug keine Schwimmweste.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

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