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Querschnittgelähmt nach Unfall im Januar bei Fischbachau

„Es riss mir den Boden unter den Füßen weg“ - Schwester startet Spendenaufruf für ihren Bruder (24)

Ein Moment der Unachtsamkeit und ein im Schnee versteckter Stein wurden für Dominik zum Verhängnis. Seit seinem Unfall am 16. Januar ist der 24-Jährige querschnittsgelähmt. Seine Schwester startete nun einen Spendenaufruf für Dominik.

Fischbachau/Bad Feilnbach - Sie wollten nur Spaß im Schnee haben. Die dichte Schneedecke verleitete förmlich dazu, sich hineinzuwerfen. Zumindest war es das, was Dominik und seine Freunde am 16. Januar im Bereich der Durhamer Almen im Gemeindebereich Fischbachau taten. Doch das freudige Herumtollen fand ein jähes Ende, als Dominik bei einem Sprung plötzlich mit dem Kopf auf einen vom Schnee verdeckten Stein schlug.

Die Bergwacht Bad Feilnbach eilte zur Hilfe, ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Alles ging sehr schnell. Er wurde mit schweren Verletzungen in die Unfallklinik nach Murnau geflogen.

Bange Stunden der Ungewissheit nach Dominiks Unfall

Seine Schwester Magdalena veröffentlichte nun auf Facebook einen Spendenaufruf, in dem sie den Schock und die bangen Stunden des Wartens, auf Rückmeldung zu Dominiks Zustand, beschreibt. „Dieses Warten auf eine Auskunft, ein ‚Lebenszeichen‘ von Dominik in Murnau war unerträglich“, schreibt sie „Nach vielen langen Minuten war die erste Info, dass sich Dominik den sechsten Halswirbel gebrochen hat und er bereits auf dem Weg in den OP ist.“ Dominik überlebte, doch die Folgen des Unfalls sind bis heute Teil seines Lebens, denn er ist querschnittgelähmt.

Es riss mir den Boden unter den Füßen weg, meinen kleinen Bruder auf der Intensivstation mit so vielen angeschlossenen Geräten und Kabeln zu sehen“, schildert Magdalena in ihrem Post. Zu erfahren, dass ihr geliebter Bruder querschnittsgelähmt ist, schockierte nicht nur die gesamte Familie, sondern stellte sie auch vor eine erdrückende Frage: „So und jetzt?

Querschnittslähmung stellt Dominik und seine Familie vor große Herausforderung

„Für uns alle, aber vor allem für Dominik, wieder kämpfen und Stärke zu beweisen“, so beschreibt Magdalena den Kampf, der nun für die Familie unausweichlich anstand. Dominik wird von seiner Schwester als „lebensfroher, offener, fleißiger und verantwortungsbewusster“ Mann beschrieben. Dass das Leben von Dominik und seiner Familie in Zukunft auf jeden Fall anders aussehen wird, ist wohl leider offensichtlich. Der schwere Schicksalsschlag belastet nicht nur, sondern macht auch handfeste Veränderungen nötig. Umbaumaßnahmen am Haus, eine behinderten- und rollstuhlgerechte Wohnung mit befahrbarer Dusche, eine unterfahrbarer Küche und eine gepflasterte Einfahrt müssen her, damit Dominik sein Leben mit Hilfe bewältigen kann.

Diese zusätzliche finanzielle Belastung erschwert die ohnehin schon unwirkliche Situation von Dominik und seiner Familie. Für ihren kleinen Bruder startete Magdalena deswegen kurzerhand einen Spendenaufruf. „Um ihm einen kleinen Lichtblick aus der ungewissen, bevorstehenden Zeit zu schaffen“, schreibt Magdalena.

Aktuell befindet sich Dominik noch in Murnau und wird danach in Reha gehen, heißt es in dem Post der Schwester. In dieser Zeit heißt es für die Familie: „Zusammenhalten, Stärke und Kraft beweisen.“

Spendenkonto für Dominik eingerichtet

  • Raiffeisenbank im Oberland eG
  • Empfänger: Dominik Niggl
  • IBAN: DE57 7016 9598 0100 4296 43
  • BIC: GENODEF1MIB
  • Verwendungszweck: geschenkte Spende

Das gespendete Geld soll dem Um- und Ausbau von Dominiks Wohnung zugutekommen, damit sie behindertengerecht wird. Auch für zahlreiche wichtige Hilfsmittel wie Rollstuhl, Treppenlift, Therapien und ähnliches soll das Geld verwendet werden.

mda

Rubriklistenbild: © Cathrin Müller

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