Zwei minderjährige Syrer eingeschleust

Bad Feilnbach - Die Bundespolizei kontrollierte am Dienstag ein französisches Auto. Dabei landeten die Beamten einmal mehr einen Volltreffer:

Rosenheimer Fahnder kontrollierten am Dienstag in den frühen Morgenstunden auf Höhe Bad Feilnbach die Insassen eines in Frankreich zugelassenen Fahrzeugs. Lediglich der Fahrer konnte sich mit seiner französischen Identitätskarte ausweisen. Seine Mitfahrer im Alter von 13 bis 24 Jahren hatten keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland dabei.

Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei einer 17-Jährigen und einem 13 Jahre alten Jungen um ein syrisches Geschwisterpaar. Ihre Eltern hatten sie zu einem bereits in Deutschland lebenden älteren Bruder geschickt, weil das Leben in Syrien zu gefährlich sei. Von Niedersachsen aus hatte der 27-Jährige die Flucht seiner Geschwister organisiert.

Die Minderjährigen wurden der Obhut des Jugendamtes Rosenheim anvertraut. Ihre irakischen Begleiter stellten einen Asylantrag und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in München weitergeleitet.

Den französischen Fahrzeugführer erwartet ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. Die Bundespolizisten lieferten den 33-jährigen in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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