Video und Fotos zeigen Parolen

„SöDDR 2.0“: Weitere Hassbotschaften zwischen Bad Feilnbach und Raubling aufgetaucht

Die Wörter „Genozd am Volk“ wurden an den Lärmschutzwall in Wasserwiesen (Raubling) geschrieben.
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Die Wörter „Genozd am Volk“ wurden an den Lärmschutzwall in Wasserwiesen (Raubling) geschrieben.

Bad Feilnbach/Raubling - Zwischen Raubling und Bad Feilnbach wurden in den vergangenen Tagen sowohl ein Kreisverkehr als auch ein Lärmschutzwall mit politischen Parolen beschmiert. Die teilweise heftigen Botschaften richten sich gegen die geltenden Corona-Regelungen und den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.

Update, 10 Uhr - Weitere Hassbotschaften aufgetaucht


In Wasserwiesen sind weitere Schriftzüge aufgetaucht. Auch hier wurden mit blauer Farbe Hassbotschaften entlang der St2010 in den Schnee gemalt. Es scheint, als würde es sich um den oder die selben Täter handelt.

Erneut sind politische Parolen aufgetaucht. An den Lärmschutzwall in Wasserwiesen wurde „Wacht auf“ und „Söder weg“ geschmiert.

Der Unbekannte bezichtige Söder hier sogar des Völkermordes. Allerdings hat der Täter offenbar Probleme mit der Rechtschreibung oder das Wort „Genozid“ bewusst falsch geschrieben. Die Fotos wurden am Dienstag, 19. Januar, um 10 Uhr aufgenommen.

Erstmeldung, Mittwoch, 20. Januar:

Bad Feilnbach - Ein oder mehrere unbekannte Täter haben bei Bad Feilnbach einen Kreisverkehr mit politischen Parolen beschmiert. Auf dem schneebedeckten Kreisel auf der St2098, Autobahnausfahrt Bad Aibling in Richtung Bad Feilnbach, wurde mit blauer Farbe der Schriftzug, „Wacht auf. Denkt selbst. SöDDR 2.0“ aufgemalt. Ein Leser hat das entsprechende Beweisvideo am Dienstagnachmittag, 19. Januar, aufgenommen und mangfall24.de zur Verfügung gestellt.

SöDDR 2.0: Unbekannte beschmieren Kreisverkehr bei Bad Feilnbach

Wer hinter dieser Aktion, welche sich offensichtlich gegen die geltenden Corona-Maßnahmen und gegen den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder richtet, steckt, ist noch unklar. Auch wann diese Botschaft angebracht wurde, steht nicht fest.

Die Polizei ist bereits informiert. Mittlerweile hat das Kommissariat Staatsschutz auch die Ermittlungen aufgenommen, wie Martin Emig, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Anfrage von mangfall24.de mitteilte. Die Staatsanwaltschaft werde nun prüfen, ob eine Straftat vorliegt und Anzeige gegen Unbekannt erhoben wird.

mz/jg

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