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40 Mädchen und Buben aus Bad Feilnbach

Auf der Suche nach der Heimat – Was Bad Feilnbacher Schüler über den Planet Erde lernen

Sich wie Rut auf den Weg machen bedürfe Mut und Neugier auf neue Dinge in einer anderen unbekannten Heimat.
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Sich wie Rut auf den Weg machen bedürfe Mut und Neugier auf neue Dinge in einer anderen unbekannten Heimat.

Unter dem Motto „Rut – Auf der Suche nach Heimat“ durften 40 Mädchen und Buben aus Bad Feilnbach wieder unter „normalen“ Bedingungen einen kurzweiligen Buß- und Bettag verbringen. Eingeladen und aufgerufen waren Kinder der vier Grundschulklassen.

Bad Feilnbach Für die Organisation und Leitung der altersgerechten und sehr lehrreichen ökumenische Veranstaltung zeichneten verantwortlich die eingespielten Teams von der evangelischen Gemeinde Bad Aibling und Bad Feilnbach mit Familie Julia und Friedemann Peschke und Religionspädagogin Lina Spiegel sowie mit Pfarrgemeinderätin Gabi Schlierf aus der Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach.

Die Erde als wichtiger Planet

Die Erde, so das Thema in der Bad Feilnbacher Turnhalle einleitend, ist für uns Menschen ein wichtiger Planet. Der Boden in unseren Breitengraden ist feucht und sichert Nahrung, Wasser für Leben, Überleben und Wohlstand. In anderen Ländern, etwa in Afrika und auch in Teilen Asiens, sieht Ackerkrume durch Trockenzeiten und Dürre oder Natur- und Umweltkatastrophen anders aus.

Heimat hat rund um die Welt verschiedene Bedeutungen.

Folge sind Armut und Hungersnöte sowie kriegerische Auseinandersetzungen, Vertreibung und Gewalt, die die Menschen zur Flucht veranlassen. Die Heimat verlassen für Nahrung und lebenswerteren Bedingungen gab es zu allen Zeiten der Geschichte. Eine davon erzählt das Alte Testament im Buch Rut über die Witwe Noomi und ihrer Schwiegertochter Rut, die nach ihrer Flucht von Bethlehemer Frauen als Fremde ignoriert wurde aber im Land fern ihrer Heimat blieb.

Geschichte passt in die aktuelle Zeit

Eine Geschichte, die ganz aktuell in diese Zeit passt, wie die Kinder in den jeweiligen Arbeitskreisen in den Klassenräumen der Leo-von-Welden-Schule feststellten. Für einen Auszug oder eine Flucht hatten sie Koffer gebastelt mit äußerlichen Erinnerungen an Heimat, Zuhause, Familie, Freunde und Gewohnheiten.

Flucht bedeutet für die Betroffenen, die ihr Land gezwungenermaßen, etwa Sahelzone oder Ukraine verlassen müssen, sich auf unsichtbare Inhalte im Inneren ihres Koffers für ein Gefühl von Heimat einstellen müssen. Dazu gehöre Mut und Neugier, Erinnerungen sowie Fragen zu Hobbys, genügend Essen, eine Heimat ohne Krieg, Verfolgung und Vertreibung.

Das Leben ist eine Reise

Selbst das Leben ist eine Reise, die auf bekannten, aber auch unbekannten und unsicheren Wegen führt. Hier helfe der Glaube und Gott, so die abschließende Botschaft.

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