Wohnbebauung im Wasserschutzgebiet

Bauvorhaben in Bad Aibling - Rosenheimer Grüne stellen sich dagegen

Rosenheim/Bad Aibling - Ein Bauwerber will in Bad Aibling bauen. Das Problem: Das Grundstück liegt in einem Teilbereich des Wasserschutzgebietes liegen. Die Stadtratsfraktion der Rosenheimer Grünen hat diesbezüglich nun einen Antrag eingereicht.

Wie die Stadtratsfraktion der Rosenheimer Grünen am Dienstag in einer Mitteilung an die Medien mitteilte, soll ein Bauwerber aus Bad Aibling, welcher in der Vergangenheit mit einem Bauantrag gescheitert ist, Klage gegen die Verordnung des Landratsamtes Rosenheim über das Wasserschutzgebiet in den Städten Kolbermoor, Bad Aibling und den Markt Bruckmühl für die öffentliche Wasserversorgung der Städte Kolbermoor, Bad Aibling und Rosenheim erhoben haben.


Die Rosenheimer Grünen haben daher nun einen Antrag gestellt, in dem sie fordern, dass die Verwaltung den Stadtrat über den aktuellen Stand der Verwaltungsklage informieren soll. Außerdem will die Fraktion, dass die Stadt die beklagte Genehmigungsbehörde und die beteiligten Fachbehörden in einem Revisionsverfahren mit allen Kräften unterstützen soll, um den Erhalt der Trinkwasserschutzgebiete in vollem Umfang zu gewährleisten.

In dem Antrag heißt es hierzu: "Eine erfolgreiche Klage gegen die Schutzverordnung gefährdet die Trinkwasserversorgung der Stadt Rosenheim sowie der Städte Bad Aibling und Kolbermoor mit rund 100.000 Bürgerinnen und Bürgern. Es ist notwendig hier alles zu unternehmen um den Bestand des Schutzgebietes zu gewährleisten, da auch eine gesetzlich vorgeschriebene Notversorgung derzeit nicht vorhanden ist."

jb

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