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Besorgte Hinweise aus der Bevölkerung

Kahlschlag an der Mangfall - ÖDP stellt Strafanzeige

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Waldheim/Bad Aibling - In großem Ausmaß wurde bereits Auwaldbestand entlang der Mangfall gerodet. Besorgte Anwohner reichten nun Beschwerde ein - Auch die ÖDP hält die Eingriffe für unverhältnismäßig.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

„Aus der Bevölkerung erreichen uns immer wieder besorgte Hinweise über Baumfällungen entlang der Mangfall zwischen Waldheim und Bad Aibling“, teilt Christine Mehlo-Plath, Kreisrätin und Vorsitzende der ÖDP Mangfalltal mit. Zuletzt wurde von den Bayerischen Staatsforsten in großem Ausmaß und über eine Strecke von über 7 Kilometern Auwaldbestand im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet gerodet. Begründet wurde dies mit der Verkehrssicherungspflicht und dem Eschentriebsterben. Wie auf den Bildern zu sehen, wurde mit schweren bodenverdichtenden Maschinen gearbeitet. „Obwohl bereits Vögel nisteten, wurde bis in die zweite Märzwoche brutal in den Auwaldbestand eingegriffen und offensichtlich auch gesunder Bestand abgeholzt. Einzelne besorgte Anwohner haben sich bereits bei der Naturschutzbehörde im Landratsamt beschwert“, so Mehlo-Plath. 

„Wir sind entsetzt. Hier wird eindeutig übers Ziel hinausgeschossen“, sagt Kreisrätin Christine Mehlo-Plath von der ÖDP. Der stellvertretende ÖDP-Kreisvorsitzende Ludwig Maier überzeugte sich ebenfalls vor Ort vom Ausmaß der Schäden. Mittlerweile hat die ÖDP wegen der Unverhältnismäßigkeit der Eingriffe, wegen Missachtung der Vogelbrutzeiten, wegen Verstoßes gegen die bayerische Verfassung und gegen das bayerische Naturschutzgesetz Strafanzeige gestellt. „Wir Ökodemokraten sehen uns als Wächter für den Artenschutz in Bayern.“, sagte Maier. Er ist Sprecher des Landkreisbündnisses für das Artenschutzvolksbegehren. „Die Restbestände an Naturschutzgebieten müssen besonders achtsam und mit Augenmaß behandelt werden. Bis sich der Bestand erholen kann, wenn überhaupt, wird dies mehrere Jahrzehnte dauern.“, so Ludwig Maier.

Pressebericht der ÖDP

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