Ausführlich im Stadtrat diskutiert

Straße im Willinger Bebauungsgebiet heißt nun "Flachsring"

  • schließen

Bad Aibling - In der jüngsten Sitzung des Stadtrates ging es auch um einen Namen für die zentrale Straße im Bebauungsgebiet "Brechstubenweg" in Willing.

"Straßennamen sind immer schwierig", stellte Stadtrat Josef Schmid (CSU) während der Diskussion in der Ratssitzung fest. Bereits in der Sitzung des Bauausschusses Anfang Mai war die Frage der Benennung der Straße ausführlich diskutiert worden. 

Die Stadtverwaltung hatte angeregt, es würde sich ein Bezug zum Flurnamen Willinger Au anbieten, den viele Grundstücke in diesem Bebauungsplangebiet tragen. Daher schlug sie die Straßennamen "Willinger Austraße", "Feldbachring" oder "Willinger Auring" vor. Dies fand jedoch bei den Ausschussmitgliedern keinen Zuspruch. Aus deren Reihen wiederum kam der Vorschlag, den Baumeister Hans Mayr, veranwortlich etwa für die Willinger Kirche oder den Schuster Hans Waldhör als Namensgeber zu verwenden. Letztlich kam jedoch keine Einigung auf eine Beschlussempfehlung zu Stande, stattdessen sollte die Frage von den Fraktionen intern vorbereitet werden. 

Am Ende wurde es der "Flachsring"

Josef Schmid präsentierte in der Ratssitzung daher den Vorschlag der CSU-Fraktion: "Flachsring". Zur Begründung nannte er die besondere Rolle der Brechstube für den Ortsteil. "Einen Brechstubenweg gibt es ja schon und Flachsstraße klingt nicht gut." Der Vorschlag wurde mit 15 zu sieben Stimmen angenommen.

Im Anschluss entspann sich noch eine kurze Diskussion über die Frage, warum nicht auch andere Vorschläge vorgestellt und erörtert wurden. Bürgermeister Felix Schwaller (CSU) argumentierte, der "Flachsring" habe ohnehin die Mehrheit der Stimmen erhalten. Einige der anderen Vorschläge hätten außerdem "pressemäßig wieder einen Riesenzinnober" verursacht.

Rubriklistenbild: © dpa (Montage)

Zurück zur Übersicht: Bad Aibling

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT