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Kulturfestival 2022

So plant Bad Aibling das „Zamma“-Festival

Michel Watzingervom Bezirk Oberbayern erläuterte den „Festival-Fahrplan“ und die Teilnahme-Regularien.
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Michel Watzinger vom Bezirk Oberbayern erläuterte den „Festival-Fahrplan“ und die Teilnahme-Regularien.

Inklusiv, vernetzt, innovativ, nachhaltig: Das sind die Ziele des Kulturfestivals, das 2022 in Bad Aibling stattfindet. Gestaltet wird es durch ortsansässige Vereine, die sich jetzt anmelden können.

Bad Aibling – Inklusiv, vernetzt, innovativ, nachhaltig: Das sind die Ziele das Zamma-Mitmach-Festivals 2022 in der Kurstadt. Es wird vom Bezirk Oberbayern und der Stadt Bad Aibling durchgeführt und hätte eigentlich heuer stattfinden sollen. Coronabedingt wurde es allerdings um ein Jahr verschoben. Jetzt soll es vom 2. bis 9. Juli 2022 veranstaltet und mit dem Bürgerfest abgeschlossen werden.

Ziel der Veranstaltung

Das Ziel der Veranstaltung ist vierteilig: Inklusiv, vernetzt, innovativ, nachhaltig. Gestaltet wird Zamma von ortsansässigen Vereinen, Institutionen, Organisationen und Privatpersonen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Jugend, Bildung/Wissenschaft, Umwelt/Klima, Sport, Religion, Heimat und Gesundheit.

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Im Programm der Festival-Woche sind rund 50 Veranstaltungen vorgesehen. Nach dem „Ideen-Tag“ im Juli 2021 trafen sich jetzt zur „zweiten Vorbereitungsrunde“ knapp 50 Personen aus rund 30 verschiedenen Gruppierungen im Kurhaus. „Bad Aibling ist eine wichtige Gesundheitsstadt und im Rahmen von ,Zamma‘ wollen wir Brücken schlagen unter anderem zwischen Alt und Jung“, erklärte Kurdirektor Thomas Jahn eingangs.

Festival findet in Ausstellungshalle statt

Festival-Hauptstandort ist die Ausstellungshalle, wo jeweils innen und außen eine Bühne gebaut wird. Der Bezirk Oberbayern unterstütze Zamma enorm durch die finanzielle Förderung der Projekte und die AibKur leiste in Zusammenarbeit mit dem Bauhof Bad Aibling organisatorische Unterstützung.

Das ist der Fahrplan

Michel Watzinger vom Bezirk Oberbayern und Mitglied des Festival-Teams erläuterte anschließend den „Fahrplan“ und die Bewerbungsregularien (siehe Kasten). Danach teilten sich die Teilnehmer in drei Arbeitskreise auf, in denen die verschiedenen Mitmach-Ideen und Vorhaben vorgestellt wurden – nachstehend eine Auswahl: So möchte der Joseph-Haas-Chor zusammen mit Migranten ein offenes Singen an verschiedenen Plätzen der Stadt veranstalten.

Musikprojekt und Musiktheater

Auch das aus Mitgliedern verschiedener Bands bestehende Musikprojekt „Bamap“ will zusammen mit Asylbewerbern musizieren. Weitere musikalische Aktionen kündigte die evangelische Kirchengemeinde an, unter anderem in Zusammenarbeit mit der „Dreder Musi“. Ein inklusives Musiktheater will die Raphael-Schule zusammen mit der Handicap-Gruppe des SV DJK Heufeld und mit Kindergarten-Kindern präsentieren.

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Der BRK-Seniorenclub Bad Aibling plant auch ein Mundart-Ratespiel und der Soziale Arbeitskreis im BRK Bruckmühl mit seinen behinderten Schützlingen eine Playback-Show. „Sei Senfkorn“ möchte in einem Aiblinger Café den Besuchern die Gehörlosenkultur nahebringen und einen Workshop für Gebärdensprache veranstalten.

Poetry Slam und Stationen für Schüler

Die Berufsschule wird mit Kiwanis und der DLRG eine Stadtrallye mit neun Stationen für Schulteams aus dem Mangfalltal organisieren. Der Verein „Raum & Zeit“ könnte sich eine Poetry Slam-Veranstaltung in der Sebastiani-Kirche vorstellen und würde zudem gerne eine überdachte Lagerfeuerstelle in der Stadt einrichten. Zu Letzterem äußerte der ebenfalls anwesende Aiblinger Bauhof-Leiter Sepp Feuersinger jedoch einigen „Vorab-Klärungsbedarf“.

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Auch JIM’s Bergwerk möchte mit einigen Veranstaltungen den Austausch zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen fördern und dazu auf einem Areal zwischen der Buchhandlung „Librano“ und der ehemaligen Wäscherei eine Bühne aufbauen. Mit einem gemeinsamen „Bayrischen Familientag“ bereichern die beiden Aiblinger Trachtenvereine „Oberlandler“ und „Edelweiß“ das Programm. Eine Zusammenarbeit gibt es auch zwischen dem AMC, der Volkshochschule und dem Kunstverein. Dabei soll – als Foto-Attraktion – ein Auto farblich gestaltet und eventuell bepflanzt werden.

„Dot Painting“ an einer Gebäudewand

Die Volkshochschule plant ferner ein „Dot Painting“ an einer Gebäudewand und der AMC schlägt die Gestaltung eines Gesundheits- und/oder Zukunftsweges vor. Wie auch immer das endgültige Zamma-Programm im kommenden Jahr ausschaut: Die Besucher können sich schon heute auf eine überaus bunte Ideenvielfalt freuen. Der nächste Arbeitskreis findet am 29. Oktober um 18 Uhr im Kurhaus statt.

Wer möchte mitmachen? Bis 15. November können Vereine und Privatpersonen Bewerbung einreichen

Für die Mitwirkung beim Programm des achttägigen Festivals gelten für die teilnehmenden Vereine, Institutionen, Organisationen und Privatpersonen (alle nichtkommerziell) folgende Regularien:

1) Voraussetzung für die Abgabe der Projekt-Bewerbung ist die Teilnahme, dass das Projekt in einem der Arbeitskreise vorgestellt beziehungsweise mit dem Festival-Team besprochen wurde. Die Bewerbung erfolgt per Projekt-Formular, in dem neben der Projektbeschreibung eine Kooperation mit mindestens einer weiteren Gruppe vorzuweisen ist. Außerdem ist zu beschreiben, wie das Projekt das soziale und kulturelle Miteinander von unterschiedlichen Menschen und Gruppen in Bad Aibling stärkt. Ferner ist das Innovative des Projektes zu beschreiben, beispielsweise aktuelles Thema, neue Kooperation.

2) Zur Bewerbung gehört auch ein Infrastruktur-Plan mit Angaben zum Veranstaltungstermin, zum gewünschten Veranstaltungsort, zum Bedarf für Bühnen-, Licht- und Tontechnik – einschließlich der jeweiligen Kosten für Strom- und Wasseranschlüsse, Betreuung durch Bühnentechniker sowie zur geplanten Auf- und Abbauzeit.

3) Ebenfalls einzureichen ist ein Finanzplan für den Zuschuss vom Bezirk Oberbayern mit der Aufschlüsselung der Aufwandsentschädigung beziehungsweise Honorare der für das Projekt engagierten Kunst-, Kultur- und Sozialschaffenden sowie der Material-, Fahrt- und Transportkosten. Neben den genannten Ausgaben sind auch Einnahmen wie eventuelle Eintrittsgelder und Spenden anzugeben. Der Besuch der Zamma-Veranstaltungen soll grundsätzlich kostenfrei möglich sein. Werden Eintrittspreise beziehungsweise Teilnahmegebühren, wie für Workshops erhoben, sollen diese moderat und in den Kategorien „regulär“ und „ermäßigt“ gestaltet werden. Aus der Differenz von Ausgaben und Einnahmen ergibt sich der beantragte Projekt-Zuschuss des Bezirks. Hierzu ist noch anzumerken, dass Personalkosten der Antragstellenden und der Kooperationspartner sowie die ihnen zur Verfügung stehenden Räume nicht bezuschusst werden. Einen Zuschussantrag können zudem nur nichtkommerzielle Vereine, Institutionen, Organisationen und Privatpersonen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Jugend, Bildung/Wissenschaft, Umwelt/Klima, Sport, Religion, Heimat und Gesundheit stellen, die ihren Vereins- beziehungsweise Wohnsitz in Bad Aibling haben. Die Kosten für die Werbe- und Kommunikationsmittel, wie Programmheft, Flyer, Plakate, sowie für die Künstlersozialkasse und die Gema werden vom Bezirk Oberbayern übernommen.

Die Bewerbungsunterlagen sind bis 15. November bei der Stadt Bad Aibling an folgende Adresse einzureichen: Magdalena Stuber, Veranstaltungen, AIB-KUR GmbH & Co. KG, Wilhelm-Leibl-latz 3, 8304 Bad Aibling.

Infos unter www.zamma-festival.de

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