Weihnachtlich ging es in der jüngsten Stadtratssitzung zu

Bad Aiblinger Weihnachtsmarkt dieses Jahr erstmals im Kurpark

Der Irlachweiher im Bad Aiblinger Kurpark
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Der romantische Irlachweiher ist dieses Jahr Austragungsort für den Weihnachtsmarkt in Bad Aibling

Bad Aibling - Auf Grund von Corona, kann der Weihnachtsmarkt dieses Jahr nicht wie gewohnt auf dem Marienplatz stattfinden. Doch der Stadtrat hat einen wunderschönen Alternativstandort gefunden.

Weihnachtlich ging es in der jüngsten Sitzung des Bad Aiblinger Stadtrates zu. Das Gremium hatte über einen Alternativstandort zum alljährlichen Weihnachtsmarkt abzustimmen. Der kann 2020 wegen nämlich nicht mehr auf dem Marienplatz stattfinden, da er für die Corona-Auflagen zu eng ist. Mit 18:6 Stimmen sprachen sich die Räte für den äußeren Kurpark rund um den idyllischen Irlachweiher aus.


Weihnachtsmarkt im Bad Aiblinger Kurpark

Klar war zunächst: Bad Aibling will auch dieses Jahr trotz Corona einen Weihnachtsmarkt ausrichten. Auch wenn viele andere Kommunen ihre Märkte bereits absagten, wollen die Aiblinger zeigen: „Hey, Bad Aibling hat’s geschafft!“, so Alexandra Birklein vom Stadtmarketing.


Zur Wahl standen mehrere Standorte, die von Alexandra Birklein und Kurdirektor Thomas Jahn auf Herz und Nieren geprüft wurden: Der innere Kurpark mit Brunnenhof, der äußere Kurpark mit Irlachweiher, der Hofberg am Schloß Prantseck und der Vorplatz der Viehhalle. Grüne und SPD hatten zuvor einen Antrag eingereicht, den Weihnachtsmarkt künftig im Kurpark stattfinden zu lassen.

Alle Standorte erfüllen die Corona-Auflagen

Von ihrer Größe her würden alle Standorte dem Corona-Hygiene- und Sicherheitskonzept entsprechen, erklärte Birklein in der Sitzung. Geprüft wurden sie außerdem hinsichtlich Infrastruktur, Barrierefreiheit, Schlechtwetter-Szenarien und möglichen Investitionen. Rein vom Kosten-Nutzen-Faktor her plädierte sie für den Vorplatz der Viehhalle: „Hier ist die erforderliche Infrastruktur vorhanden und das Kosten-Nutzen-Verhältnis am besten.“

„Der Christkindlmarkt ist für mich etwas Hochemotionales“, betonte Kurdirektor Jahn, der das Ambiente am Hofberg favorisierte. Alexandra Birklein wird nun die erforderliche Infrastruktur für diesen Standort organisieren und ein Konzept erarbeiten. Ursprünglich waren zwölf Buden angedacht. Ob es dabei bleibt, ist noch nicht entschieden.

jb

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