Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

50 Veranstaltungen in einer Woche

So laufen die Vorbereitungen für das „Zamma“-Festival in Bad Aibling

Eifrig proben die Bühnenakteure für das „Gauklermärchen“.
+
Eifrig proben die Bühnenakteure für das „Gauklermärchen“.

Inklusiv, vernetzt, innovativ, nachhaltig - das sind die Ziele das „Zamma“-Mitmach-Festivals 2022, das der Bezirk Oberbayern und die Stadt Bad Aibling gemeinsam vom 2. bis 9. Juli 2022 veranstalten.

Bad Aibling – Inklusiv, vernetzt, innovativ, nachhaltig - das sind die Ziele das ZAMMA-Mitmach-Festivals 2022, das der Bezirk Oberbayern und die Stadt Bad Aibling gemeinsam vom 2. bis 9. Juli 2022 veranstalten (wir berichteten). Die Vorbereitungen dafür laufen seit Juli 2021. Gestaltet wird „Zamma“ von ortsansässigen Vereinen, Institutionen, Organisationen und Privatpersonen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Jugend, Bildung/Wissenschaft, Umwelt/Klima, Sport, Religion, Heimat und Gesundheit.

Therapeutin unterstützt Gruppe

Im Rahmen der Festival-Woche finden sage und schreibe rund 50 Veranstaltungen statt, einige davon sogar mehrfach. Zum Programm, das in Kürze veröffentlicht wird, zählt unter anderem die Aufführung des „Gauklermärchens“ durch die Raphael-Schule. Das Theaterstück von Michael Ende wird schon seit November eifrig eingeübt. „Wir proben rund drei Stunden pro Woche und bringen es am Ende auf circa 30 Probentermine“, berichtet die Regisseurin Claudia Klaus. Die diplomierte Sprachgestalterin und Schauspielerin ist seit zehn Jahren als Sprachtherapeutin und Theaterpädagogin an der Schule tätig. Im Mittelpunkt der Handlung des nachdenklichen Stückes steht eine Gauklertruppe.

Da erzählt der Clown Jojo ihnen ein Märchen - und danach ist nichts mehr, wie es war.

Sie durchlebt schlechte Zeiten, denn niemand interessiert sich mehr für sie. Doch die Rettung scheint zum Greifen nahe: Ein Chemiekonzern bietet ein lukratives Engagement als Werbezirkus an. Die einzige Bedingung: das geistig behinderte Mädchen Eli stört den schönen Schein und soll verschwinden. In der Angst um ihre Zukunft sind die Gaukler schon bereit, sich von Eli zu trennen. Da erzählt der Clown Jojo ihnen ein Märchen - und danach ist nichts mehr, wie es war.

Das 14-köpfige integrative Ensemble besteht aus behinderten und nicht behinderten Kindern im Alter zwischen 16 und 19 Jahren. Dabei wirkt die die komplette geschlossene Berufsschulklasse der Raphael-Schule mit, unterstützt von drei Schülern des Gymnasiums Bad Aibling. Am bunten Bühnengeschehen beteiligt sind des Weiteren Kinder aus dem Kinderhaus „Camino“ und die Handicap-Gruppe des SV DJK Heufeld sowie die Offene Behindertenarbeit (OBA). „In dem Stück gibt es Rollen, die von behinderten Schülern dargestellt, aber von Betreuern gesprochen werden“, erläutert die Regisseurin und ergänzt: „Sie stellen dabei in gleichen Kostümen gemeinsam eine Person dar“.

Für die musikalische Gestaltung sorgen die „kombinierten“ Schulbands des Gymnasiums und der Raphael-Schule (Leitung: Volker Koch und Jörg Teschner). Die Kostüme für das Ensemble kommen entweder aus eigenen Beständen oder aus Second-Hand-Läden. Das Bühnenbild wird von Hauke Bahnsen und Til Glückhardt geschaffen. Aufgeführt wird das „Gauklermärchen“ am 6. Juli um 18 Uhr im Saal der Raphael-Schule. Möglicherweise gibt es noch eine weitere Vorstellung, deren Termin noch bekanntgegeben wird.bjn