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Covid-Ausbruch Anfang November

Nach 26 positiven Fällen bei Mitarbeitern: RoMed Klinik Bad Aibling gibt Entwarnung

Covid-Ausbruch in der RoMed-Klinik Bad Aibling
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Ein Covid-Ausbruch in der RoMed-Klinik Bad Aibling setzt Teile des Betriebs auf Standby.

Bad Aibling - Anfang November kam es auf einer Station der RoMed Klinik zu einem Corona-Ausbruch. In der Folge mussten einige Bereiche geschlossen werden und es kam zu einem Aufnahmestopp. Nun kann Entwarnung gegeben werden. Seit Ende letzter Woche kann die RoMed Klinik Bad Aibling wieder in allen Fachbereichen Patienten aufnehmen.

Elf Mitarbeiter und neun Patienten wurden Anfang November in der RoMed-Klinik Bad Aibling positiv auf das Corona-Virus getestet. In der Folge mussten zwei betroffene Patienten in das RoMed Klinikum Rosenheim verlegt werden, davon einer auf Intensiv (aber ohne typische Covid-Symptome). Ebenfalls wurden insgesamt 17 Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt und die Aufnahme von weiteren Patienten gestoppt.


Gut zwei Wochen später kann die Klinik etwas Entwarnung geben. „Die betroffenen Patienten zeigten eine milde Symptomatik und sind mittlerweile entlassen“, heißt es von Seiten der Klinikleitung. Ende letzter Woche konnte man so auch in allen Fachbereichen wieder Patienten aufnehmen.

Alle Mitarbeiter der betroffenen Station seien zwischenzeitlich ein zweites Mal getestet worden. „Es stellte sich heraus, dass insgesamt 26 Kolleginnen und Kollegen positiv waren. Davon sind 17 auf der Ausbruchsstation tätig. Bei vier Mitarbeitern gibt es einen möglichen Bezug zu dieser Station. Die anderen fünf positiv getesteten Mitarbeiter sind auf private Ansteckungen zurückzuführen. Die zweite Testung der Mitarbeiter von der betroffenen Station sowie der OP-Pflege, Anästhesie-Pflege, Endoskopie und Reinigung wurde Ende letzter Woche abgeschlossen“, so Elisabeth Siebeneicher von der RoMed Klinik Bad Aibling.


Ärztlicher Direktor: „Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es offensichtlich nicht“

Das Personal auf den Stationen sowie das Reinigungspersonal werde weiterhin engmaschig getestet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Covid-Station werden Klinikangaben zufolge wöchentlich getestet.

„Einmal mehr zeigt es sich, wie leicht das Virus übertragen werden kann. Es konnte nicht endgültig festgestellt werden, wie die Infektionen erfolgten. Alle Mitarbeiter haben sich an die Schutz- und Hygienemaßnahmen – wie das Tragen von FFP2-Masken bei Patientenkontakt - gehalten. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es offensichtlich nicht. Wir sind froh, dass wir in der RoMed Klinik Bad Aibling jetzt wieder in vollem Umfang für unsere Patienten da sein können.“, so die Bilanz des Ärztlichen Direktors Dr. Markus Konert.

mz

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