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Bad Aibling beteiligt sich am Projekt „Gelbes Band“

Ernten, wo das gelbe Band weht

Das gelbe Band kennzeichnet die Bäume, die abgeerntet werden dürfen, weil es die Besitzer selbst nicht tun.
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Das gelbe Band weht an einem Baum, der geerntet werden darf.

Bad Aibling - „Zu gut für die Tonne“, lautet die Einstellung in Bad Aibling. Mit dem Projekt „Gelbes Band“ können Eigentümer von Obstbäumen, die ihre Bäume nicht selbst abernten, sie mit einem gelben Band markieren und so zur Ernte für die Öffentlichkeit freigeben.

Die Meldung im Wortlaut


Die Stadt Bad Aibling beteiligt sich am Projekt „Gelbes Band“. Landkreisweit beteiligt sich sonst nur die Gemeinde Feldkirchen-Westerham Ernte-Projekt.

„Unser heimisches Obst und Gemüse ist viel zu schade, um auf dem Boden zu verfaulen, sagt Bürgermeister Stephan Schlier“. Dies hat der Landkreis Esslingen schon vor geraumer Zeit erkannt und die Aktion „Gelbes Band“ ins Leben gerufen, die im Mai dieses Jahres mit dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ ausgezeichnet wurde.


Die Idee hinter dieser Aktion ist, dass Eigentümer von Obstbäumen, die ihre Bäume nicht abernten können oder wollen, sie mit einem gelben Band markieren und damit zur Ernte für die Öffentlichkeit freigeben.

Auch Obst- und Gartenbauvereine Bad Aiblings unterstützen die Aktion und wollen bei ihren Mitgliedern dafür werben.

Die Bänder können sofort Woche zu den üblichen Öffnungszeiten kostenfrei im Bürgerbüro im Rathaus am Marienplatz abgeholt werden. Wer selbst ein gelbes Band zu Hause hat, kann dies selbstverständlich ebenso verwenden. Bei Bäumen, die von der Straße nicht einsehbar sind, kann zusätzlich ein Band an den Gartenzaun oder die Haustüre gebunden werden.

Beim Abernten von Bäumen, die mit dem gelben Band gekennzeichnet wurden, sind drei Regeln zu beachten:

• Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden.

• Die Grundstücke dürfen nicht verschmutzt und müssen so wieder verlassen werden, wie sie angetroffen wurden.

• Das Abernten der markierten Bäume geschieht auf eigene Gefahr und sollte – zumindest bei eingezäunten Grundstücken – vorher mit den Besitzern abgesprochen werden.

Fragen und Anregungen zu diesem Projekt beantwortet Katharina Dietel, Umweltreferentin des Stadtrates, gerne per unter der kdietel@posteo.de.

„Hoffen wir auf eine gute Ernte für die Landwirtschaft und auf viele Eigentümer, die überschüssiges Obst, das sonst verkommen würde, mit einem gelban Band kennzeichnen wollen“, so Stephan Schlier abschließend.

Pressemitteilung der Stadt Bad Aibling

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