Pressemeldung Mut & Courage Bad Aibling e.V.

Schauspiel "Synchronisation" in Birkenwald von Viktor E. Frankl

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Regisseur Richard Lindl und Regieassistenz Simone Raith

Bad Aibling - Das Drama "Synchronisation in Birkenwald" von Viktor E. Frankl wird im Rahmen der Max-Mannheimer-Kulturtage aufgeführt. Premiere des Schauspiels ist am 2. Februar: 

Am 2. Februar ist Premiere für das Schauspiel „Synchronisation in Birkenwald“ von Viktor E. Frankl im Rahmen der Max-Mannheimer-Kulturtage in Bad Aibling 2019. Weitere Termine sind 8. Februar, 9. Februar, 15. Februar und 16. Februar. Beginn jeweils um 20 Uhr und der Einlass ist ab 19 Uhr. 

Unter der Leitung von Regisseur Richard Lindl übernimmt die - LTG Mosaik – Jugendlichen der Losen Theatergruppe Mosaik, die unterschiedlichen Rollen. Die musikalische Unterlegung und Pointierung schrieb Ilja Rotar. Zusätzlich entsteht begleitend eine Dokumentation des Stückes mit all seinen Facetten, also von den Proben bis zu den Aufführungen. Diese wird zu einem späteren Zeitpunkt 2019 präsentiert.

Über Viktor E. Frankl

Viktor E. Frankl, wurde am 26. März 1905 in Wien geboren. Er war ein österreichischer Neurologe und Psychiater. 1955 erhielt er den ordentlichen Professortitel der Universität Wien für Neurologie und Psychiatrie. Er begründete unter anderem die Dritte Wiener Schule der Psychotherapie und die Logotherapie an der International University in Kalifornien. Wichtig war ihm ebenfalls seine Arbeit im Bereich der Suizidprävention. Am 2. September 1997 verstarb er 92jährig in Wien.

Viktor E. Frankl‘s Vater, Mutter, sein Bruder und seine Ehefrau Tilly wurde durch Nationalsozialisten ermordet. Er war selbst Häftling in mehreren nationalsozialistischen Konzentrationslagern.

1946 schrieb er das Drama "Synchronisation in Birkenwald" das im zweiten Teil seines Buches „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ zu finden ist. Hier fasste er das Erlebte, Beobachtete, Reflektierte zusammen. Für Ihn ist der Aspekt der Versöhnung ein wichtiger Ansatz. In dem Stück beobachten und kommentieren die Philosophen Spinoza, Sokrates und Kant das Geschehen. Spinoza hält schriftlich fest, was während der metaphysischen Conference gesagt wird. Grundlage ist das Schicksal der Brüder Franz und Karl im Konzentrationslager Birkenwald. Karl schützt seinen Mithäftling Paul und opfert sein Leben. Franz spürt für sich, dass er noch Aufgaben vor sich hat, das Erlebte zu dokumentieren und zu kommunizieren.

Sein Leben ist ein Vorbild für Resilienz – also die Kraft Krisen zu bewältigen und den Mut zu haben wieder aufzustehen- und weiter zu machen. Im Erlebten hatte er für sich verstanden wie wichtig es ist, auch unter unmenschlichsten Bedingungen, den Sinn des Lebens zu finden. Dieses Wissen und daraus abgeleiteten Ansätze teilte er in den folgenden Jahren erfolgreich mit der Öffentlichkeit.

Verein Mut & Courage Bad Aibling e.V setzt sich für eine „bunte“ Gesellschaft ein

Der Veranstalter ist der Verein Mut & Courage Bad Aibling e.V. Dieser wurde 2010 gegründet und engagiert sich seitdem für mehr Toleranz, Respekt und Courage in der Gesellschaft mit anderen Worten für eine „bunte“ Gesellschaft. Demokratie basiert auf respektvoller lebendiger Teilhabe der Bürger und fokussiert sich auf den Schutz der Menschenwürde. Die damit verbundene Meinungsfreiheit ist ein schützenswerter Bestandteil einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

Die Aufführungen sind durch die freundliche Genehmigung des Viktor Frankl Institut, A-1140 Wien möglich. Unterstützt wird die Theateraufführung durch die Kooperation des FOKUS-Familiennetzwerk e.V., der Träger des Jugend-Kulturzentrums MOSAIK ist. Gefördert werden die Aufführungen durch JUX Jugendkultursommer Bad Aibling und die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling.

Die Eintrittskarten kosten bei freier Platzwahl: 12 Euro beziehungsweise ermäßigt 8 Euro. Gruppenpreise zum Beispiel für Schüler sind ab 6 Personen möglich. Der Kartenvorverkauf startet ab 14. Januar in Svea’s Allerlei, Rosenheimer Str. 11, D-83043 Bad Aibling, Telefon 08061-8993; Email: sveathoene@aol.com.

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