Das Wichtigste auf neuen Infotafeln

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Thomas Fichta vom Bauhof Stephanskirchen, der sich zukünftig um die Pflege der Schilder kümmern wird, Bürgermeister Rainer Auer, Landrat Josef Neiderhell, Johann Höger vom Sachgebiet Naturschutz im Landratsamt, Bürgermeister Josef Häusler und Sachgebietsleiter Georg Vogl.

Simssee - Das Naturschutzgebiet „Südufer des Simssees“ ist neu ausgeschildert worden. Rund um den im Arten- und Biotopschutzprogramm als landesweit bedeutsam eingestuften Bereich wurden zehn neue Schilder aufgestellt.

Landrat Josef Neiderhell und die Bürgermeister Rainer Auer aus Stephanskirchen sowie Josef Häusler aus Riedering ließen sich vor Ort informieren. Nach Auskunft von Johann Höger vom Sachgebiet Naturschutz im Landratsamt Rosenheim ist das Naturschutzgebiet „Südufer des Simssees“ im europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000 erfasst, das heißt, es ist Teil eines europäischen Netzes aus zusammenhängenden Schutzgebieten. Der Verlandungskomplex am Südwestufer des Sees weist eine hohe Biotoptypen- und Artenvielfalt auf. So sind seltene Arten nachgewiesen wie die Sumpfpflanzen Schneidried und Wassernabel, der Lungenenzian mit seinen langen tiefblauen Blüten, die Schmetterlingsart Riedteufel, der Tagfalter Sumpfwiesen-Perlmuttfalter, die zur Familie der Feldheuschrecken gehörenden Sumpfschrecken und Große Goldschrecken, der Sumpfgrashüpfer oder die Gefleckte Smaragdlibelle.


Aufgestellt wurden die neuen Schilder von Mitarbeitern der Bauhöfe Stehpanskirchen und Riedering. Sie werden sich zukünftig auch um die Pflege kümmern. 1993 waren erstmals Hinweistafeln aufgestellt worden. Sie befanden sich in einem sehr schlechten Zustand und mussten daher ausgetauscht werden. Die Anschaffungskosten übernahmen die Europäische Union und der Freistaat Bayern.

Pressemitteilung des Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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