Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

SMV-Aktion an der Beruflichen Oberschule

Wasserburger Schulfamilie zeigt großes Engagement für Ukraine

Die Schülerinnen Laura Hundschell, Elisabeth Paltaller, Anabel Hansen Lopez und Laura Aliyan (von links) von der Beruflichen Oberschule in Wasserburg haben fleißig mitgesammelt.
+
Für den guten Zweck: Die Schülerinnen Laura Hundschell, Elisabeth Paltaller, Anabel Hansen Lopez und Laura Aliyan (von links) aus der 13 Sa der Beruflichen Oberschule in Wasserburg waren mit von der Partie und haben Hilfsgüter gesammelt.

Andere legten in den Ferien die Füße hoch, nicht aber die Schüler der Beruflichen Oberschule Wasserburg. Sie wollten helfen und das am liebsten sofort.

Wasserburg – Andere legen in den Ferien die Füße hoch, nicht aber die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschule Wasserburg. Sie wollten den Betroffenen des Ukraine-Kriegs helfen und das am liebsten sofort. Deswegen haben sie in der unterrichtsfreien Zeit eine Sammlung von Hilfsgütern gestartet und die Päckchen sind nun von den Maltesern abgeholt worden, wie Ingeborg Huber, Lehrerin für Englisch und Wirtschaft an der Beruflichen Oberschule in Wasserburg berichtet.

Die Schülersprecher der Beruflichen Oberschule und die Verbindungslehrer hätten sich zusammengeschlossen und eine Sitzung der Schülermitverantwortung (SMV) digital abgehalten.

Mehr als eine symbolische Geste

„Die Situation in der Ukraine beschäftigt die jungen Erwachsenen sehr. Im Unterricht reden wir viel über den Krieg und viele sind von den Bildern in den Nachrichten schockiert. Nur hilflos zuzusehen, kam für sie nicht in Frage“, erzählt Huber. Das Ziel war sofort klar: Man wollte den Ukrainern helfen. Aber wie? Am sinnvollsten wäre wahrscheinlich eine finanzielle Spende gewesen. Aber die Idee, die Mitschüler um Geld zu bitten, die vielleicht selbst kein Einkommen haben, wurde wieder verworfen, erklärt die Lehrerin.

Die Malteser holten die Pakete ab. Bei vielen Klassen kam mehr als eine Kiste an Sachspenden zusammen.

Die Aktion sollte jedoch mehr sein als eine symbolische Geste. Also einigte man sich auf einen Sachspendenaufruf. So könnte jeder mit wenig finanziellem Aufwand bei etwas Großem mithelfen, so der Gedanke. Außerdem wurde ein Partner gesucht, der die Päckchen vor Ort abliefern kann und der weiß, was die Menschen in der Ukraine benötigen. Eine Schülerin aus der 13. Klasse fand schließlich nach zahlreichen Telefonaten die passende Organisation: die Malteser.

Nun galt es, alle Beteiligten schnellstmöglich zu informieren, damit Decken, Windeln, Verbandsmaterial und anderes Equipment gespendet werden konnten. Die Aktion hätte großen Anklang gefunden und alle Klassen hätten gespendet, so Huber. Für viele reichte eine Kiste nicht. Weitere Kisten mussten organisiert werden. „Das macht mich als Lehrerin schon stolz. Die SMV hat nicht nur darüber gesprochen, dass sie etwas tun will. Sie hat es in die Tat umgesetzt und eine Sammlung von Hilfsgütern organisiert.“

Insgesamt wurden 25 Kisten von den Maltesern abgeholt. Sie kamen mit einem Lkw, um die Spenden der Beruflichen Oberschule Wasserburg entgegenzunehmen. Die Hilfsgüter werden zunächst nach München transportiert und dort eingelagert. Von dort aus werden sie in die Ukraine gebracht, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Zurzeit sind keine weiteren Spendenaktionen in Planung, berichtet Huber. Die Schulleitung bemühe sich aber in Absprache mit den Lehrkräften darum, Konzepte vorzubereiten, wie an die Schule kommende Flüchtlinge in der Bildungsstätte aufgenommen werden können. Es werde davon ausgegangen, dass die geflüchteten Ukrainer, die zur Altersstruktur passen, an die Schule kommen und die Lehrer möchten die Betroffenen in dieser schweren Situation möglichst gut auffangen und unterstützen, erklärt Huber.

Kommentare