Erfolg für Eltern-Bündnis Wasserburg

Verstärkerbus entzerrt prekäre Lage in Schulbussen - „Schritt in die richtige Richtung“

Schulus befördert Kinder in Corona-Zeiten
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Seit 22. Februar wird die Lage in den Schulbussen durch einen Verstärkerbus in Wasserburg entzerrt.

Mit der Teil-Rückkehr der Grundschüler und Abschlussklassen in den Präsenzunterricht ist in der Innstadt auch ein Verstärkerbus unterwegs, der die Lage in den Schulbussen entzerrt. Ein Erfolg für das Eltern-Bündnis Wasserburg, das seit Monaten für eine Verbesserung der Sicherheit für die Schüler in der Pandemie kämpft.

Wasserburg - Zeit für das Eltern-Bündnis, statt den kritischen Worten der letzten Wochen nun auch einmal Danke zu sagen. Anita Arz betont im Namen des Bündnisses: „Wir möchten uns herzlich bei der Stadt dafür bedanken, dass unsere Sorgen und Forderungen ernst genommen wurden. Für uns ist der Einsatz des Busses ein Schritt in die richtige Richtung, dass nun neben den strengen Hygieneregeln an den Schulen auch die nötigen Abstände im Bus eingehalten werden können. Endlich tut sich was in Bezug auf zusätzliche Schutzmaßnahmen in Bussen.“

Vom Badria über das Burgerfeld zur Grundschule in die Altstadt

Das Eltern-Bündnis Wasserburg setzt sich seit Monaten für eine Verbesserung der Situation für Schüler in der Pandemie ein - begonnen von der Situation in den Klassenräumen bis hin zur Lage in den beengten Schulbussen.

Nun freuen sie sich über den Erfolg: Seit Montag, 22. Januar, fährt der Verstärkerbus täglich zusätzlich zum regulären Stadt- und Schulbus das Gebiet vom Badria über das Burgerfeld ab und sammelt dort Grundschulkinder ein. Bürgermeister Michael Kölbl habe Arz zufolge sein Wort gegeben, dass der Bus länger im Einsatz bleibt, die Eltern wurden per Elternbrief informiert.

Anita Arz hofft nun, dass möglicherweise noch andere Kommunen auf den Zug aufspringen und einen Verstärkerbus einsetzen, wo es nötig ist: „Wenn es bei uns in Wasserburg endlich klappt, dann geht das doch bestimmt auch anderswo.“ Hier sieht Arz die Landräte in der Pflicht. Sie müssten jetzt am Ball bleiben und auch in Nachbarregionen für ausreichend Sicherheit und Abstand der Schüler in den Bussen zu sorgen.

Gerade, wenn auch irgendwann die Klassen der weiterführenden Schulen neben den Grund- und Abschlussschülern - abhängig von der Entwicklung der Inzidenzen - zurück in den Präsenzunterricht kehren dürfen, wäre es wichtig, vorab für Sicherheit zu sorgen. „Auch“, so betont es Arz abschließend, „weil keiner weiß, wie es weitergeht mit den Infektionszahlen und damit einhergehenden Schließungen und Öffnungen von Schulen.“

mb

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