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Trotz guter Steuereinnahmen

Vorsicht bestimmt Edlings Haushaltplan

Bisher haben sich die Steuereinnahmen in Edling gut entwickelt, dem Frieden traut die Gemeinde aber nicht.
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Bisher haben sich die Steuereinnahmen in Edling gut entwickelt, dem Frieden traut die Gemeinde aber nicht.

Ein „historisches Ergebnis“ konnte Edling bei den Steuereinnahmen im vergangenen Jahr einfahren. Dennoch ist der Haushaltsplan eher konservativ. Auch Großprojekte finden sich in Edling kaum. Stattdessen stehen viele Erweiterungen und Anbauten an.

Edling – Die Steuereinnahmen in Edling wachsen, das wurde deutlich in der Haushaltssitzung des Gemeinderates unter Leitung der Dritten Bürgermeisterin Nicole Bauer-Schäfer. Von einem „historischen Ergebnis“ im Jahr 2021 sprach Kämmerer Sebastian Machl bei der Vorstellung des Etatplans. Für das nächste Jahr geht die Gemeinde dennoch vorsichtig vor.

Zwei Millionen mehr Steuern

Satte zwei Millionen mehr Einnahmen als ursprünglich geplant konnte Edling im vergangenen Jahr verzeichnen. Grund dafür sind vor allem die sehr guten Steuereinnahmen, so der Kämmerer. Für 2022 fällt die Rechnung dennoch vorsichtig aus. So hat die Gemeinde etwa drei Millionen an Gewerbesteuer eingenommen, plant aber im nächsten Jahr nur Einnahmen von etwa 1,6 Millionen. „Das liegt vor allem daran, dass es auch anderen Gemeinden nicht so gut geht“, erklärt Machl. Er plane lieber vorsichtig, „wenn es dann mehr ist, dann freuen wir uns.“ Diese Vorsicht spiegelt sich auch in den Plänen für das nächste Jahr wieder, denn Großprojekt sind darin kaum zu finden.

Größte Investition: Abwasserentsorgung

So ist die Erneuerung der Abwasserentsorgung mit der Errichtung einer Verbindungsleitung nach Reithmehring mit geplanten Kosten von 1.260.000 Euro die mit Abstand größte Investition für Edling.

Daneben fallen vor allem einige Erweiterungen an, so ist der Ausbau des Kindergartens Schatztruhe noch nicht ganz fertig und kostet die Gemeinde weitere 800.000 Euro. Auch das Rathaus soll für 500.000 Euro vergrößert werden. Eine mögliche Erweiterung des Feuerwehrhauses ist ebenfalls geplant (100.000 Euro).

Kleinere Projekte: Skater- und Bike-Park

Die restlichen Projekte sind eher kleiner, die geplanten Straßenbaumaßnahmen mit 400.000 Euro stehen an, die Wiederherstellung des Skaterplatzes soll in Angriff genommen werden, 20.000 Euro sind hiefür veranschlagt. Für den Bike-Park sind 30.000 Euro eingeplant.

Zudem soll das Baugebiet am Buchenweg erschlossen werden (Gesamtkosten etwa 850.000 Euro). Beim Mehrfamilienhaus in Gschwendt ist im nächsten Jahr zumindest der Rohbau vorgesehen (700.000 Euro), die Fertigstellung soll dann im Jahr 2023 sein und ist damit dann – neben dem weiteren Rathausausbau – das größte Projekt für das Jahr.

Den Etat hatte der Finanzausschuss bereits ausgiebig mit der Verwaltung vorberaten, weshalb der Gemeinderat den Haushalts- und Investitionsplan einstimmig und ohne Diskussion zustimmen konnte.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

  • Gesamthaushalt 2022: 15 Millionen
  • davon Verwaltungshaushalt: 8.510.100 Euro (Vorjahr: 7.983.100 Euro)
  • Vermögenshaushalt: 6.486.000 Euro (Vorjahr: 5.344.000 Euro)

Einnahmen:

  • Gewerbesteuer: 1.600.000 Euro (Vorjahr: 3.020.000 Euro)
  • Einkommenssteueranteil: 3.060.000 Euro (Vorjahr: 3.111.000 Euro)
  • Schlüsselzuweisung: 480.800 Euro (Vorjahr: 547.800 Euro)

Ausgaben:

  • Personalkosten: 2.115.400 Euro
  • Kreisumlage: 2.582.700 Euro

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