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Polizei stoppt zahlreiche „Sünder“

Raublinger (55) rast mit 140 Sachen durch Kontrolle – Vogtareuther (58) bezweifelt „Echtheit“

Sechs Fahrer wurden geblitzt
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Polizei Kontrolle (Symbolbild).

Vogtareuth/Rosenheim – Am Wochenende (26./27. Februar) führte die Polizei mehrere Geschwindigkeitskontrollen bei Vogtareuth und in Rosenheim durch. Dabei hatten die Beamten teilweise alle Hände voll zu tun.

Zunächst waren Beamte der Rosenheimer Polizei am Samstagnachmittag (26. Februar) an der Staatsstraße 2359 bei Lochen (Gemeinde Vogtareuth) im Einsatz. Zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr wurde mittels „Laser“ kontrolliert. Dabei wurden 15 Autofahrer gestoppt. „Tagesschnellster“ war ein 44-jähriger Autofahrer aus dem Raum Wasserburg, der mit rund 40 Sachen zu viel deutlich zu schnell war. Ihn erwartet ein Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot. Auch die anderen „Sünder“ bekommen demnächst Post aus Flensburg.

Doch das war noch längst nicht alles: Im Rahmen dieser Kontrolle wurde auch ein Autofahrer aus Vogtareuth gestoppt. Dabei verhielt sich der 58-Jährige gegenüber der Polizei sofort „aufbrausend und aggressiv“, wie die Rosenheimer Polizei nun mitteilte. Der Mann zweifelte an der „Echtheit“ der Kontrolle und an der der Beamten, die in Uniform die Kontrolle durchführen wollten. Zudem verweigerte der 58-Jährige zunächst die Herausgabe seiner Personalien. Erst als ihm Zwangsmaßnahmen angedroht wurden, hatte der Mann ein „Einsehen“ und zeigte sich ein klein wenig kooperativer. Neben einem Bußgeldverfahren mit Punkten wird die Führerscheinstelle auch über das „Verhalten“ des Mannes entsprechend informiert. Der Einsatz wurde von der Polizei durch Einsatz einer BodyCam dokumentiert.

Am Sonntag dann dasselbe Spiel an altbekannter Örtlichkeit: Diesmal kontrollierten die Beamten zwischen 12.30 Uhr und 15 Uhr – und schnappten wieder zahlreiche Raser, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h offenbar geflissentlich ignoriert hatten. Insgesamt mussten 21 Autofahrer gestoppt werden – alleine acht davon waren mit über 100 Sachen deutlich zu schnell. „Spitzenreiter“ war ein 55-Jähriger aus Raubling, der mit rund 140 Sachen geblitzt wurde. Den Mann erwarten nun ein sattes Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot. Zudem könnte die Bußgeldstelle die Strafe sogar noch erhöhen – wegen einer möglichen Vorsatztat.

Bereits letzte Woche Ärger an selber Stelle

Weit „friedlicher“, wenn auch nicht immer korrekt ging es dagegen am Sonntagvormittag zwischen 10 Uhr und 12 Uhr im Rosenheimer Stadtteil Heilig Blut zu. Die Polizei hatte eine Kontrollstelle an der B15/Kufsteiner Straße eingerichtet. Ingesamt wurden vier Autofahrer durch eine Messung mit dem Laserhandgerät „ertappt“, die die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h überschritten hatten. Schnellster war ein 22-Jähriger aus Stephanskirchen, der mit rund 75 Sachen gemessen wurde. Auch er bekommt nun ein Bußgeldverfahren und Punkte in Flensburg.

Erst letzte Woche hatte es übrigens an der Kontrollstelle an der Staatsstraße 2359 Ärger gegeben. Am 19. Februar hatte die Rosenheimer Polizei dort mehrere Raser gestoppt. Besonders ein 61-jähriger Mann aus Edling war damit überhaupt nicht einverstanden, bezeichnete die Kontrolle als „Unverschämtheit“ und legte sich in der Folge mit den Beamten an. rosenheim24.de hatte bereits darüber berichtet. Unter anderem bezweifelte der Edlinger die „Echtheit“ der Polizisten, schließlich könne man ja „jeden in die Uniform stecken“. Der Autofahrer kassierte anschließend unter anderem einen Platzverweis.

mw/Polizei Rosenheim

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