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Bombendrohung: Mehrere Rathäuser in Deutschland evakuiert

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Sturmböen und starke Niederschläge

Dem Sturm folgt der Schnee - jetzt auch noch Gewitter im Anmarsch

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Landkreise - Nachdem Sturm "Eberhard" am Sonntag über große Teile Deutschlands hinwegfehgte, soll der Wind nach einer kurzen Pause in Südostbayern wieder Fahrt aufnehmen. Mittlerweile haben aber auch die ersten kräftigen Schnee- und Regenschauer die Region erreicht. Nun sollen auch noch Gewitter aufziehen.

UPDATE, 20.35 Uhr - Prognose für Dienstag

Viele Wolken sind am Dienstag (11. März) am Himmel zu sehen. Dennoch wird es tagsüber bei bis zu 7 Grad Celsius meist trocken bleiben. Auch die Sonne wird sich ab und an sehen lassen. Es sind aber auch noch Flocken dabei. Wann und wo diese fallen, berichtet der Unwetterservice Südostbayern in seinem Wetterbericht.

Update, 10.55 Uhr: Gewitter ziehen auf

Wie Unwetterservice Südostbayern meldet, ziehen aus Nordwesten erste Gewitterzellen auf. Diese sollen in ein bis zwei Stunden die Landkreise Mühldorf, Altötting und Traunstein erreichen. Dann sind auch lokal Sturmböen und starke Niederschläge möglich. 

Erstmeldung:

Sturmbilanz für die Region: 300 Einsätze, Dach abgedeckt, Pferd tot

Nach einer kurzen Pause nimmt der Wind in Südostbayern wieder an Fahrt auf, meldet Unwetterservice Südostbayern. Bis Mittag muss besonders in den Landkreisen Mühldorf und Altötting nochmals mit Böen zwischen 80 und 90km/h gerechnet werden. In den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land sind Böen mit immerhin noch 60 bis 70km/h möglich. Der Wind ist zwar nicht mehr ganz so stark wie noch am Sonntag, aber besonders Lkw- und Busfahrer könnten Probleme bekommen die Spur zu halten, so der Unwetterservice Südostbayern

Zudem haben nun mittlerweile erste kräftige Schnee- und Regenschauer die Region erreicht. Sowohl Rosenheim, als auch Seebruck und Tuntenhausen meldet starken Schneefall. Die Temperaturen werden am Montag maximal fünf Grad erreichen. Bei Schauern und Gewittern sinkt sie aber auch teilweise unter den Gefrierpunkt. Nach dem sommerlichen Temperaturen in den vergangenen Wochen ist der Winter nun endgültig zurück. Allerdings rechnen die Experten nicht damit, dass der Schnee liegen bleibt.

Unbeständige Wetter bleibt

Das unbeständige und zum Teil stürmische Wetter setzt sich bis zum kommenden Wochenende aber fort, wie der Deutsche Wetterdienst meldet. Ein Sturmtief jagt das Nächste und somit gibt es vorerst keine Chance, dass sich Hochdruckgebiete über Mitteleuropa durchsetzen.

Bereits am Sonntag kam es in Hannover zu einem Wintereinbruch und so kam es beim Bundesligaspiel zwischen Hannover 69 und Bayer Leverkusen zu einer äußerst kuriosen Aktion. Der Wettergott verhinderte ein klares Bundesliga-Tor.

Ausblick

Am Dienstag greifen die Ausläufer von Sturmtief Franz auf Deutschland über. Der Wind frischt im Westen und Norden auf. Dabei können starke bis stürmische 60 bis 70 km/h, an der Nordseeküste Sturmböen bis 85 km/h auftreten. In der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch tagsüber werden häufig starke bis stürmische, in der Mitte und im Norden Sturm- vereinzelt auch schwere Sturmböen bis 100 km/h erwartet. Dazu ziehen einzelne Schauer und vereinzelte Gewitter durch.

mz

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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