2,2 Millionen Euro Förderung für die Region

Berlin - Rosenheim, Kolbermoor und Raubling erhalten in diesem Jahr zusammen mehr als 2,2 Millionen Euro vom Bund-Länder-Programm Soziale Stadt.

Auch in diesem Jahr werden Rosenheim, Kolbermoor und Raubling vom Bund-Länder-Programm Soziale Stadt unterstützt. Dies teilt die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Angelika Graf (SPD) mit.


Fast 1,7 Mio. Euro aus dem Programm fließen laut Graf nach Rosenheim, 300.000 Euro nach Kolbermoor und 240.000 Euro nach Raubling. „Mit diesem Geld können die Lebensbedingungen in den Programmgebieten deutlich verbessert werden. Ich freue mich besonders, dass seit dem letzten Jahr auch Raubling mit dabei ist und die Förderung erhält“, so Graf.

Das erfolgreiche Programm, das im Jahr 1999 von der rot-grünen Bundesregierung ins Leben gerufen worden war, müsse fortgeführt und die von Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) angekündigte Kürzung der Städtebauförderung um 50 Prozent gestoppt werden. „Es ist in Rosenheim und Kolbermoor bereits so viel an neuen Strukturen entstanden, das bewahrt und ausgebaut werden muss. Es ist doch absurd, nun über Nacht alles in Frage zu stellen, was über Jahre gewachsen ist“, so Graf.


Stadtumbau West

Die von der Bundesregierung angekündigten Kürzungen werden wohl auch das ebenfalls noch von der rot-grünen Bundesregierung eingeführte Programm Stadtumbau West treffen, befürchtet die SPD-Bundestagsabgeordnete. In diesem Jahr gebe es hier noch gute Nachrichten. So erhalte Brannenburg für das Gebiet der Karfreit-Kaserne bzw. die Ortsmitte Degerndorf 480.000 Euro an Förderung für 2010 und Bad Aibling für das US-Kasernen-Areal 30.000 Euro.

Auch Rosenheim und Kiefersfelden profitieren von dem Programm. Sie erhalten in diesem Jahr laut Angelika Graf 60.000 bzw. 30.000 Euro. Die geplanten Kürzungen in der Städtebauförderung hält Graf für grundfalsch. „Viel dümmer kann man gar nicht sparen. Die Bundesregierung selbst hat zu Protokoll gegeben, dass ein Euro Städtebauförderung 8,50 Euro an Bauinvestitionen anstößt. Weniger Förderung bedeutet weniger Investitionen, weniger Arbeitsplätze in Bauwirtschaft und Handwerk und letztlich weniger Steuereinnahmen für den Staat“, so Graf. Die SPD-Bundestagsfraktion kämpfe deswegen gegen die drastischen Kürzungspläne.

Pressemeldung Angelika Graf

Quelle: rosenheim24.de

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