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Hätte bereits vor zwei Jahren stattfinden sollen

Festwoche zum 150-jährigen Bestehen der Floriansjünger: Das plant die Rotter Feuerwehr

Bürgermeister Daniel Wendrock lobte die Feuerwehr mit den Vorstandsmitgliedern Christoph Sewald, Sandra Handslmeiser, Michael Glas und Herbert Lunghammer (von links).
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Bürgermeister Daniel Wendrock lobte die Feuerwehr mit den Vorstandsmitgliedern Christoph Sewald, Sandra Handslmeiser, Michael Glas und Herbert Lunghammer (von links).

Die Feuerwehr Rott hielt kürzlich ihre Jahresversammlung ab. Auf dieser wurde auch über den Nachwuchs diskutiert. Welche Veranstaltung dazu am 21. Mai stattfindet, erfahren Sie hier.

Rott am Inn – Die Mitglieder der Rotter Feuerwehr hielten am vergangenen Sonntag ihre Jahresversammlung ab. Vorsitzender Herbert Lunghammer gab einen Rückblick auf 2021.

Die ruhigere Zeit wurde genutzt, um die Festwoche zum 150-jährigen Bestehen, dass bereits vor zwei Jahren hätte stattfinden sollen, zu organisieren. Der Festausschuss verkündete den Start der Festwoche am 21. Juli. Karten gibt es im Vorverkauf.

Schriftführerin Sandra Hanslmeier gab einen chronologischen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, bevor Kassenwart Christoph Sewald einen Einblick in die Finanzsituation gab.

Einsatzhäufigkeit geht zurück

Kommandant Manfred Lunghammer gab Einsatzstatistik des vergangenen Jahres bekannt, so waren sowohl bei der Feuerwehr als auch bei den First Respondern ein deutlicher Rückgang bei der Einsatzhäufigkeit zu verzeichnen. Die Auflagen erzwangen bei notwendigen Übungen ein komplexes Gruppen-, Übungs- und Lehrgangskonzept.

Aktuell sind insgesamt 92 Aktive, davon 20 Frauen, im Dienst. Gezeigte Übungs- und Einsatzbilder von 2021 brachten allen Anwesenden die vergangenen Einsätze in Erinnerung. Insgesamt waren 128 Einsätze zu leisten, die sich wie folgt aufteilen: 24 Brandeinsätze, 29 Technische Hilfeleistungen, 69 First Responder (davon sechs außerhalb des Gemeindegebietes) und sechs sonstige.

Jugendwart Georg Leineweber konnte von zahlreichen Theorie- und Praxisübungen berichten. So waren beispielsweise die Ergebnisse beim Wissenstest 2021 ein Mal Bronze, vier Mal Gold, zwei Mal Gold-Blau und sechs Mal Gold-Grün. Mit aktuell zehn Jugendlichen, vier Mädchen und sechs Buben, ist der Bedarf an weiterem Nachwuchs groß. Am Samstag, 21. Mai, findet ein Infotag für interessierte Jugendliche ab zwölf bis 17 Jahren am Feuerwehrhaus in Rott statt.

Bürgermeister Daniel Wendrock (links) und Kommandant Manfred Lunghammer (rechts) ehrten Elisabeth Lindauer (links) und Sandra Hanslmeier für 10 Jahre Mitgliedschaft.RE

Vorstand bestätigt

Gemäß der Satzung standen die Neuwahlen der Vorstandschaft an. Alle zur Wahl stehenden Personen wurden in Ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzender bleibt Herbert Lunghammer, sein Vertreter Michael Glas. Weiterhin im Amt sind Kassier Christoph Sewald, Schriftführerin Sandra Hanslmeier und Kommandant Manfred Lunghammer.

Der Vorsitzende konnte zudem folgende Ehrungen vornehmen: Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Sandra Hanslmeier und Elisabeth Lindauer geehrt, für 25 Jahre Thomas Hiltner, Löschmeister und Gruppenführer Georg Leineweber sowie Sebastian Berthel. Für 25 Jahre Vereinstreue wurde Thomas Hiltner ausgezeichnet, für 50 Jahre Kaspar Aschauer, Anton Bauer, Simon Dankl, Josef Lazarus und Engelbert Schuster. Für 75 Jahre Vereinstreue wurde Albert Lindauer senior geehrt.

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Für 25 Jahre wurde von Bürgermeister Daniel Wendrock, Kommandant Manfred Lunghammer (von links) und Kreisbrandmeister Marcus Huber (ganz rechts) Thomas Hiltner geehrt.

Bürgermeister Daniel Wendrock stellte die Bedeutung der Feuerwehr in Rott in den Vordergrund. Sie sei zentrales Bindeglied von gelebter Gemeinschaft im Ort.

Kreisbrandmeister Marcus Huber brachte Neuigkeiten aus der Inspektion mit. So sind Investitionen im Bereich technische Ausstattung und Ausrüstung getätigt worden. Die Personalentwicklung sei positiv, denn neben allgemeinen Personalzuwachs sind mehr als 1000 Jugendliche bei den Feuerwehren im Landkreis aktiv. Lediglich den coronabedingten „Ausbildungsstau“ bei den Feuerwehrschulen gilt es aufzulösen.

re/sh