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Landratsamt Rosenheim

Schutz für den bedrohten Kiebitz: Gemeinde Soyen bedankt sich bei fünf engagierten Landwirten

Gemeinde Soyen bedankt sich bei fünf engagierten Landwirten
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(v.l.n.r.) Emma Maier Landwirtin, Christine Böhm Umweltreferentin Gemeinde Soyen, Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde Landratsamt Rosenheim, Andrea Voglmaier Wiesenbrüterberaterin, Bürgermeister Thomas Weber, Jakob Singer, Johann Fleidl und Johann Kneißl, Landwirte. Auf dem Foto fehlt Landwirt Sebastian Ramm.

Rosenheim/Soyen - Die Gemeinde Soyen bedankt sich mit Gutscheinen bei den Landwirten, die viele Schutzmaßnahmen umsetzen, um den Kiebitz zu schützen.

Die Meldung im Wortlaut

Mit Gutscheinen für Geschäfte und Lokale in der Gemeinde haben sich Soyens Bürgermeister Thomas Weber und das Landratsamt Rosenheim jetzt bei fünf Landwirten für ihr großes Engagement beim Kiebitz-Schutz in Soyen bedankt. Die Gutscheine wurden jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und dem Landkreis Rosenheim finanziert.

Der Kiebitz ist ein Wiesenbrüter und legt seine Eier in der Region überwiegend auf Ackerflächen mit braunem, offenem Boden aus, um hier seine Nachkommen aufzuziehen. Es erfordert allerdings viele Schutzmaßnahmen, um die Gelege bei der Bodenbearbeitung nicht zu zerstören und das Überleben des Kiebitz-Nachwuchses zu sichern. Die Landwirte und die Wiesenbrüterberaterin kümmern sich seit vielen Jahren erfolgreich mit viel Herzblut um genau diese Aufgabe.

In diesem Zusammenhang appellierten die Gemeinde, die Landwirte und die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim an die Erholungssuchenden auf den befestigten Wegen zu bleiben und ihre Hunde an der kurzen Leine zu führen, um den Kiebitz beim Brüten und der Aufzucht seiner Jungtiere nicht zu stören. Deutschlandweit ist der Kiebitzbestand in den vergangenen 40 Jahren um über 90 Prozent zurückgegangen.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

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