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Gewerbesteuereinnahmen brechen massiv ein

Altötting - In allen Städten und Gemeinden im Landkreis brechen die Gewerbesteuereinnahmen ein. Besonders stark trifft es Burgkirchen.

Die Industriegemeinde rechnet heuer mit nur knapp einer Million Euro anstatt mit 14,6 wie noch 2008. Auch in Burghausen sieht es ähnlich schlimm aus: Von 55 Millionen ist dort ein Rückgang auf 20 Millionen Euro zu verzeichnen. Das berichtet die PNP. Burghausen und Burgkirchen sind die Hauptfinanciers des Landkreises. Für die kommenden Jahre rechnen Landrat Erwin Schneider und Kreiskämmerer Walter Schmidt darum mit schweren Zeiten. Da die Städte und Gemeinden die Kreisumlage mit zweijähriger Verzögerung zahlen werden die Gewerbesteuereinnahmen von 2009 erst 2011 durchschlagen. „53 Prozent der Gewerbesteuer müssen sie auf Kreistagsbeschluss an den Landkreis abführen; das ist der seit 2008 aktuell gültige Hebesatz.“ So die PNP.

Dieser werde laut Erwin Schneider wohl im Nachtragshaushalt gesenkt werden. Denkbar sei eine Senkung von einem Prozent auf 52, was zu einem Minus von ca. einer Million im Landkreis führen würde. Einerseits müssten die Städte und Gemeinden entlastet werden, andererseits darf aber auch die Finanzierung der Kreisaufgaben nicht aus den Augen gelassen werden, so der Landrat.

Alle Baumaßnahmen im Schulbereich könnten abgeschlossen werden, denn es wurden jüngst keine Schulden aufgenommen.

Trotzdem sei die Situation „fürchterlich“. In manchen Orten sei die Schließung von Schwimmbädern und Eishallen angedacht. Im Nachbarkreis Rottal-Inn sei sogar der Verkauf der Krankenhäuser beschlossen.

Rubriklistenbild: © Foto: dpa

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