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Gefahr auch für den Menschen

Polizei warnt: Giftköder in Oberaudorf - Katze grausam verendet

Diese Katze wurde von Polizisten lebend gefunden.
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Diese Katze wurde von Polizisten lebend gefunden. (Symbol)

Aufmerksame Hundebesitzer haben bereits Anfang Februar auf Facebook gewarnt - nun hat die Polizeiinspektion Kiefersfelden die Vermutung bestätigt. Im Gemeindebereich Oberaudorf wurden anscheinend Giftköder ausgelegt. Eine Katze verendete grausam.

Oberaudorf - „Es besteht der Verdacht, dass in der ersten Februarwoche im Gemeindegebiet Oberaudorf mehrere Giftköder ausgelegt wurden“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der PI Kiefersfelden. So sollen angeblich Giftköder im Wohngebiet in der Erlenau und in der Ernst-Sachs-Straße ausgelegt worden sein. Leider mit tragischen Folgen. Eine Katze verstarb. Der Verdacht besteht, dass sie einen Giftköder zu sich genommen hat. Ob dem tatsächlich ist, wird man nur durch einen pathologischen Befund nachweisen können, erklärt Clara von Vopelius-Feldt von der Kleintierpraxis Vopelius in Oberaudorf.

Katze war schwach und lethargisch

Die Katze sei am Donnerstag den 8. Februar in die Kleintierpraxis eingeliefert worden. „Die Katze war in der Nacht auf Mittwoch unterwegs“, sagt Vopelius-Feldt. Am Mittwoch habe die Katze dann viel geschlafen und nichts gefressen. Am nächsten Tag brachte ihre Besitzerin sie zur Tierärztin. „Die Katze hatte ein diffuses Krankheitsbild“, sagt die Vopelius-Feldt. Die Blutwerte seien schlecht gewesen, die Leber sei betroffen gewesen. „Die Katze hat dann noch Durchfall bekommen.“ Vorpelis-Feldt nahm die Katze stationär auf und versuchte die Symptome entsprechend zu behandeln. Eine Woche wurde das Tier in der Intensivtherapie behandelt, bevor es verstarb. „Ob die Katze an Gift verstorben ist, würde nur ein pathologischer Befund klären“, sagt die Tierärztin aus Oberaudorf.

Polizei sucht nach Zeugen

Die Polizei Kiefersfelden sucht nun nach Zeugen. Menschen, die irgendetwas auffälliges in den vergangenen Wochen gesehen haben, sollen sich bei der PI melden. „Denn Giftköder stellen nicht nur für Tiere eine Gefahr dar, sondern auch für Menschen, insbesonder Kinder dar“, heißt es vonseiten der Polizei.

Schnelles Handeln ist wichtig

Besteht die Vermutung, das ein Tier Gift verschluck hat, muss schnell gehandelt werden. „Bereits nach rund einer halben Stunde ist das Gift im Blutkreislauf des Tieres“, so Vopelius-Feldt. Deswegen solle sofort ein Tierarzt allarmiert werden und das Tier zum Erbrechen gebracht werden. „Eine Magenspülung kann in einem solchen Fall auch durchgeführt werden.“

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