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Knacken die Kosten die Millionenmarke?

Neues Vereinshaus für Feuerwehr, Trachtenverein und Schützen in Pfaffenhofen – Das ist für den Umbau geplant

Ein Bauentwurf des Vereinshauses vom zuständigen Planungsbüro.Planungsbüro Guggenbichler und Wagenstaller
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Ein Bauentwurf des Vereinshauses vom zuständigen Planungsbüro.

Ein Gebäude, das derzeit hauptsächlich leer steht, und Vereine, die Platz brauchen – das lässt sich doch zusammenbringen, ist man in der Gemeinde Schechen überzeugt. Daher soll das Vereinshaus in Pfaffenhofen nun umgebaut werden.

Schechen/Pfaffenhofen – Drei Interessenten gibt es für das Gebäude an der Wasserburger Straße: die Schützengesellschaft Deutelhausen, die Feuerwehr und der Trachtenverein Pfaffenhofen. Insbesondere den Aktiven der Feuerwehr brennt es unter den Nägeln. „Bei einer Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion wurden beim Gerätehaus der Feuerwehr Pfaffenhofen erneut bauliche Mängel festgestellt“, erklärte Schechens Bürgermeister Stefan Adam (CSU) in der vergangenen Sitzung des Gemeinderates.

Gerätehaus ohne Umkleideräume

Das Gebäude aus dem Jahr 1978, mit Eigenmitteln aufgebaut, gleicht eher einem Schuppen. Vor allem fehlt es an den nötigen Abständen zwischen den Fahrzeugen, um gefahrloses Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Waschgelegenheiten oder Umkleideräume gibt es ebenfalls nicht.

Im Zuge der Planungen des Dorfladens wurde zwar ein neues Feuerwehrgerätehaus vorgesehen. Der geplante Standort zwischen Dorfladen und Friedhof sorgte bei Adam bereits damals für Bedenken: „Das wäre in der Lieferzone des Dorfladens, und das beißt sich.“

Nun steht das Vereinshaus seit dem Auszug einer Baufirma großteils leer. Der Schulungsraum der Feuerwehr befindet sich bereits in dem Gebäude. Die Feuerwehr könnte die Lagerräume nutzen. Dem Einbau eines Schießstandes durch die Deutelhausener Schützen im Dachgeschoss hatte der Gemeinderat bereits 2020 zugestimmt. Nun hat auch der Trachtenverein Pfaffenhofen einen größeren Platzbedarf angemeldet. In Abstimmung mit den Vereinsvorständen wurde daher ein Nutzungskonzept für das Vereinshaus ausgearbeitet.

Feuerwehr im unteren Geschoss und Schützenstüberl im ersten Stock

Josef Kirner vom Planungsbüro Guggenbichler und Wagenstaller hatte in der Gemeinderatssitzung Bauentwürfe dabei. Im unteren Geschoss kommt die Feuerwehr unter. Die Ausfahrt der Fahrzeuge ist nach Süden geplant, Parkplätze werden entsprechend verlagert. Neben der Fahrzeughalle sind Umkleiden für Frauen und Männer vorgesehen.

Außerdem ist im Erdgeschoss Platz für ein Schützenstüberl, in dem auch die Musikschule untergebracht werden soll. Im ersten Stock bekommt die Feuerwehr einen Schulungsraum sowie eine Küche und ein Büro. Auf der östlichen Seite sind Räume für den Trachtenverein vorgesehen. Im Dachgeschoss ist Platz für den Schießstand der Schützen mit sechs Ständen.

„Das Haus gehört mit Leben gefüllt“, sagte der Bürgermeister. Die Architektur und Bausubstanz seien erhaltenswert. Ein Neubau in der Größenordnung koste dagegen schnell mehrere Millionen Euro. Der Umbau koste nach einer Grobschätzung, orientiert am Baukostenindex, rund 900.000 Euro, wie Planer Kirner erklärte.

Umbau au im nächsten Jahr geplant

Die Kosten für die Gebäudehülle trägt die Gemeinde, die Ausstattung liegt bei den Vereinen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir damit hinkommen“, kritisierte Gemeinderatsmitglied Josef Weber (CSU). Der Planer berichtete, dass sich die Schätzung nach Index rein nach Kubatur und Quadratmeter richte. Er wisse noch nicht, „was noch kommt“. Insbesondere der Zustand der unteren Decke sei derzeit nicht abzuschätzen.

Dr. Florian Zeller betonte: „Das ist ein schönes Konzept“. Er erkundigte sich nach der Zeitschiene. Die Baumaßnahmen sind laut Verwaltung im nächsten Jahr geplant, angepeilt wird ein Start im Frühjahr. Das Gremium stimmte einstimmig für den Bauentwurf.

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