Fähigkeiten und Fertigkeiten entdecken

Modellprojekt „empower(me)“ erfolgreich zu Ende gegangen

München - Das Modellprojekt „empower(me)“ der bayerischen Metall- und Elektro Arbeitgeber bayme vbm und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist erfolgreich zu Ende gegangen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Ziel des Projekts war es, leistungsschwächere Schüler*innen gezielt auf eine Ausbildung vorzubereiten. Das Projekt wurde als Teil der mit der Staatsregierung vereinbarten Initiative Fachkräftesicherung+ ins Leben gerufen. Insgesamt 56 Teilnehmer*innen aus Schulabgangsklassen an den drei Standorten München, Regensburg und Augsburg konnten sich im Rahmen der mittlerweile zweiten Staffel durch IT- und technikaffine Module mit den Themen Digitalisierung, Technik und Medien vertraut machen.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm, zieht eine positive Bilanz: „Das Projekt trägt dazu bei, eine Zielgruppe für den Ausbildungsmarkt zu erschließen, für die bisher noch keine passenden Angebote bereitstehen. Mit den in dem Projekt gewonnenen Erfahrungen lernen wir, das Ausbildungspotenzial zu heben und dem Fachkräftemangel zu begegnen, der trotz der Wirtschaftskrise in vielen Branchen weiter besteht.“ Brossardt betonte: „Die Umsetzung in Projektgruppen geschah in einem unkonventionellen Umfeld, das sich inhaltlich, methodisch, technisch und von der Gestaltung vom Üblichen abhob. In Corona-Zeiten wurde die Projektumsetzung virtuell durchgeführt. Durch den IT- und Technikbezug konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so dennoch Berufe praktisch kennenlernen und praxisnah und gezielt auf eine Ausbildung vorbereitet werden.“

Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern: „Der Einblick in die Praxis ist wertvoller als jede Theorie. Im Rahmen des Projektes konnten die Jugendlichen ein innovatives technisches Produkt ganzheitlich entwickeln und dabei herausfinden, was ihnen gefällt und was sie gut können. Trotz der Vielzahl an Berufen hat sich die Liste der 10 beliebtesten Ausbildungsberufe seit Jahren kaum verändert. Für die richtige Berufswahl ist es jedoch entscheidend, dass junge Menschen die Bandbreite der Berufswelt kennenlernen und sich in der Praxis ausprobieren. Gemeinsam mit unseren Partnern am Ausbildungsmarkt machen wir uns dafür stark, dass der Übergang von der Schule in den Beruf auch für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler optimal verläuft.“

Parallel zum Projektverlauf wurden den Teilnehmer*innen Betriebe, welche Ausbildungsplätze zu besetzen haben, sowie deren Anforderungen vorgestellt. Dazu Brossardt: „empower(me) bietet somit eine Win-Win-Situation für alle: Für die Jugendlichen, weil sie einen vertieften Einblick in Berufe bekommen und darüber, wie sie ihr Berufsziel erreichen. Für die Unternehmen, weil sie geeignete Jugendliche beispielsweise durch Orientierungspraktika kennenlernen, die für eine Ausbildung in Frage kommen könnten. Insgesamt gab es standortübergreifend rund 166 Kontakte zu Unternehmen.“

Pressemeldung des ibw-bayern

Rubriklistenbild: © ATOMA-MULTIPOND

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