Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kommune: Energiekosten senken

+
Schon seit mehreren Jahren werden Wärme und Warmwasser für das Feldkirchen-Westerhamer Schulzentrum, die Mangfall- und Schulturnhalle und auch für das Feuerwehrhaus mit einer Hackschnitzelheizung produziert.

Feldkirchen-Westerham - Schulhäuser in Feldkirchen, Großhöhenrain und Vagen, Feuerwehrhäuser, Schulturnhalle und Mangfallhalle und das Rathaus - die Gemeinde Feldkirchen-Westerham hat eine ganze Reihe öffentlicher Gebäude, die hohe Energiekosten verursachen.

Laut Verwaltung wurden 2008 für Strom, Wärme, Wasser und Abwasser rund 163000 Euro ausgegeben. Ob und wie die Kosten gesenkt werden können, wurde im Hauptausschuss beraten.

Über das Einsparen von Heizöl und Erdgas, die Verwendung alternativer Energieträger und die damit verbundene Kostensenkung hatten sich die Gemeinderäte auch schon früher Gedanken gemacht. Verbesserungen und wirkungsvolle Einsparmöglichkeiten wurden auch schon in die Praxis umgesetzt. Noch in ihrer Amtszeit haben Alt-Bürgermeister Michael Weber und sein damaliger Gemeinderat durchgesetzt, dass beim Umbau des ehemaligen Krankenhauses und späteren Altenheims eine moderne Hackschnitzelheizung eingebaut wurde.

Um diese alternative Energiequelle auch für den Betreiber des neuen Seniorenzentrums, die Arbeiterwohlfahrt, interessant zu machen, hat die Gemeinde für deren neuer Hackschnitzelheizung einen Zuschuss gewährt.

Bürgermeister Bernhard Schweiger und der 2005 neu gewählte Gemeinderat haben bei verschiedenen Projekten Energie-Einsparungen auf den Weg gebracht. Beispielsweise werden Wärme und Warmwasser für das komplette Schulzentrum, das neue Feuerwehrhaus, Schulturnhalle und Mangfallhalle fast vollständig mit Hackschnitzelheizung versorgt.

Auch beim Anbau und der Sanierung des Altbaus des Vagener Schulhauses wurden Verbesserungen durchgeführt. Die Fenster wurden erneuert, die Nebenräume und der Speicher energetisch aufgewertet. Wenngleich die Sanierung des Rathauses kein aktuelles Thema ist, wurde auch bei den bisherigen, noch unverbindlichen Beratungen immer wieder der zu hohe Energieverbrauch angesprochen. Hintergrund laut Bauverwaltung: Die nicht ausreichende Wärmedämmung sei zu optimieren, Türen und Fenster zu erneuern.

Die Diskussion im Hauptausschuss unter Leitung der Zweiten Bürgermeisterin Ursula Borkenhagen drehte sich darum, ob für eine weitere Energieeinsparung eines der angeschriebenen Unternehmen beauftragt werden soll oder diese überwachungs- und eventuell auch Einstellarbeiten von Mitarbeitern der Bauverwaltung, des Bauhofs oder des Hausmeisters übernommen werden könnten.

Einig waren sich alle im Gremium, dass ein Einsparpotential von etwa acht bis zwölf Prozent erreicht werden könnte. Zum Beispiel mit der konsequenten überwachung der Steuerungs- und Regeltechnik, dem Programmieren der Zeitschaltuhren speziell in den Ferienzeiten und dem Ablesen der Verbrauchszähler für Heizung und Warmwasser.

Die zentrale Frage aber war, ob dafür jährlich ein Betrag bis zu 15000 Euro an eine Fachfirma ausgegeben werden solle.

Dr. Werner Kienle (Freie Wähler) sprach sich für eine Vergabe an eine Energieagentur aus. Er glaube, dass Fachleute für alle vorkommenden Prüf- und Einstellarbeiten bestens qualifiziert seien, ein Sparerfolg sich einstellen würde, erklärte er. ähnlich sehen es die Ratsmitglieder der Grünen, Christof Langer und Adi Tutsch, auch sie würden sich Einsparungen erhoffen. SPD- Sprecher Heinz Oesterle wollte sichergestellt haben, dass auf die Gemeinde keine weiteren Kosten zukommen.

Für eine Eigenverantwortung plädierte Franz Bergmüller (Pro Bürger). Er glaube, dass Bauverwaltung und Bauhof personell so gut ausgestattet seien, dass sie diese Aufgabe übernehmen könnten.

Letztendlich einigten sich die Räte darauf, eine der Firmen mit der Erstellung der Zuschussunterlagen zu beauftragen. Sollte diese zufriedenstellend ausfallen, dann ist daran gedacht, einen Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren abzuschließen. Dieser Beschluss wurde gegen die Stimme von Bergmüller gefasst. me

Kommentare