Kommunalwahl 2020: Griesstätts Bürgermeister tritt erneut an 

Stillstand am Heimatort? Nicht mit Robert Aßmus 

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Robert Aßmus kandidiert wieder für das Bürgermeisteramt von Griesstätt. 
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Griesstätt - Obwohl er es erst ausschloss: Robert Aßmus will es bei der Kommunalwahl 2020 noch einmal wissen und tritt erneut als unabhängiger und parteifreier Bürgermeisterkandidat an. 

Ursprünglich nur für den Übergang wollte er die Geschäfte der Gemeinde Griesstätt im Altlandkreis von Wasserburg leiten: Nach der außerplanmäßigen Neuwahl eines Bürgermeisters im Juni 2017 ist der 48-Jährige derart aufgeblüht in seinem Amt als Gemeinde-Oberhaupt, dass er sich 2020 noch einmal zur Wahl stellt - bisher als einziger Kandidat

"Wir l(i)eben Griesstätt." 

"Ich würde gerne so weitermachen wie bisher. Bisher befinden wir uns schon auf einem guten Weg", erklärt Aßmus. Griesstätt habe genug Pflichtaufgaben, die er in der nächsten Wahlperiode angehen wolle. Aßmus besitze die Intuition zum Wohle aller Gemeindebürger weiter für ein lebens- und liebenswertes Griesstätt sorgen zu wollen. 

Das Motto des Lastwagenfahrers, der in Griesstätt in seinem Elternhaus auf die Welt gekommen ist, lautet deshalb: "Ich lebe es, ein Griesstätter Bürger zu sein." Aus diesem Grund hat das ehemalige SPD-Mitglied auch eine neue Gruppierung gegründet, die diesen Slogan fokussiert: "Wir l(i)eben Griesstätt." 

Bezahlbares Wohnen im Fokus 

Seit 18 Jahren ist Aßmus in der Kommunalpolitik tätig, zwölf Jahre davon als Gemeinderat in seinem Heimatort - seit 2017 führt er die Bürgermeistergeschäfte. Besonders am Herzen liegt ihm bezahlbarer Wohnraum und Bauland: "Ich wünsche mir, dass die jungen Bürger am Ort bleiben und nicht wegziehen müssen, weil sie sich keinen Baugrund leisten können. Der Quadratmeter wird immer teurer, hier müssen wir gegensteuern und mitunter auch versuchen im Ort nachzuverdichten."

Transparent in die Zukunft blicken möchte Aßmus beim Thema Finanzen: "Wir sind finanziell gut aufgestellt und ich bin zuversichtlich, dass wir beispielsweise die Diskussion um die Murnbrücke durch einen Neubau als langfristigen Ersatz der jetzigen Behelfsbrücke zusammen meistern werden." 

Stillstand am Heimatort kommt für Aßmus nicht in Frage: "Ich habe in den vergangenen zwei Jahren gelernt, dass es immer einen Weg gibt. Hier darf man aber nicht nur eine festgefahrene Linie verfolgen, sondern muss auch mal über den Tellerrand hinaus blicken können." 

mb

Quelle: wasserburg24.de

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