Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

15.000 Euro für Kindergarten Balu

Großkarolinenfeld - Ohne große Diskussionen hat der Großkarolinenfelder Gemeinderat Zuschüsse für den Pfarrkindergarten „Balu“ und den Ausbau der Bahnhofstraße genehmigt.

Lesen Sie hier den Bericht aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Zuschuss für Kindergarten bewilligt

Um etwaige Zuschüsse der Gemeinde für den Pfarrkindergarten "Balu" und um den Ausbau der Bahnhofstraße ging es unter anderem in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung. Ohne große Diskussionen wurden beide Punkte einstimmig verabschiedet.

Großkarolinenfeld - Nachdem sich bereits der Verwaltungsausschuss mit der Finanzsituation des Kindergartens "Balu" beschäftigt und eine Empfehlung für den Gemeinderat ausgesprochen hatte, stand dieses Thema jetzt auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Demnach gewährt die Gemeinde Großkarolinenfeld dem katholischen Pfarramt Heilig Blut für die Sanierungsmaßnahme "Grundstücksentwässerung" des Kindergartens einen Unterhaltszuschuss in Höhe von 7500 Euro und für die Investitionsmaßnahme "Brandschutzmaßnahmen" ebenfalls einen Zuschuss in Höhe von 7500 Euro.

Wie Bürgermeister Bernd Fessler erläuterte, solle der Zuschuss für die Sanierungsmaßnahme "Grundstücksentwässerung" noch im Haushaltsjahr 2009 ausbezahlt werden. Der Zuschuss für die Erweiterung der Brandschutzmaßnahmen dagegen werde im Laufe des Haushaltsjahres 2010 überwiesen. Ohne Gegenstimme befürworteten die Räte diese Regelungen. Auch in Bezug auf künftig notwendige Unterhalts- beziehungsweise Investitionsmaßnahmen für den Kindergarten "Balu" war sich das Gremium einig: Die Gemeinde Großkarolinenfeld stellt für diese Maßnahmen einen "angemessenen Zuschuss im Rahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde" in Aussicht. Der Ausbau der Bahnhofstraße beschäftigte die Gemeinderäte erneut in der Sitzung. So ging es diesmal - auf Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses - um die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die öffentliche Verkehrsfläche und um eine Veränderungssperre.

Marga Knorek (GBV) sprach sich gegen eine Veränderungssperre aus. Vielmehr sollte ihrer Meinung nach eine Anliegerversammlung abgehalten werden. Bürgermeister Bernd Fessler versprach, dass man trotz einer Veränderungssperre mit den Anliegern sprechen werde. "Durch die Veränderungssperre können aber baurechtliche Probleme wie zum Beispiel die Errichtung eines Zaunes im künftigen Straßenbereich beziehungsweise im derzeit schon als Straße genutzten Privatgrund verhindert werden", erklärte der Bürgermeister. Ohne eine Veränderungssperre befürchtete Fessler negative Folgen für einen künftigen Grunderwerb. Positiv beschied Albin Schenk (CSU) die Veränderungssperre. Er führte an, dass "die Kosten der Freilegung beispielsweise durch einen sich im künftigen Straßengrund befindlichen Zaun später auch auf die Anlieger umgelegt werden müssen".

Anders schätzte Johann Riedl (GBV) die Sachlage ein. Aufgrund früherer Erfahrungen sei er gegen eine Veränderungssperre und erachte die Aufstellung eines Bebauungsplanes "für nicht notwendig". Der Bürgermeister wies jedoch darauf hin, dass eine Abrechnung in der Bahnhofstraße nur dann möglich ist, wenn ein Bebauungsplan aufgestellt beziehungsweise geändert wird. Dabei werde noch keine Aussage über die Ausgestaltung der Straße in Bezug auf Breite, Gehweg oder Aufpflasterung getroffen. Schließlich beschlossen die Gemeinderäte einstimmig, den Bebauungsplan "Bahnhofstraße-Nord" auf der Basis des durch das Ingenieurbüros "Roplan" gefertigten Ausbauplanes für den Bereich der öffentlichen Verkehrsfläche "Bahnofstraße-Ostteil" zu ändern beziehungsweise zu erweitern. Die Fahrbahn solle eine Breite von 4,75 Meter erhalten und ein durchgehender Gehweg von 1,50 Meter angestrebt werden.

Mit zwei Gegenstimmen wurde die Satzung über eine Veränderungssperre im Bereich der Bahnhofstraße-Ostteil verabschiedet.

dli/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © re

Kommentare