am Schwarzenberg bei Kiefersfelden

Polizeipräsidium meldet: Waldbrand erfolgreich gelöscht

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Kiefersfelden - Der Waldbrand, der in den letzten Tagen unzählige Einsatzkräfte in Atem hielt, am Samstag im Laufe des Tages gelöscht werden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am Donnerstagvormittag gegen 10.30 Uhr ist das Feuer im Bereich der Ramsauer Alm gemeldet worden.
  • Am Donnerstag um 16.03 Uhr hat das Landratsamt den Katastrophenfall ausgerufen.
  • Rund 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht sind am Donnerstag im Einsatz gewesen, außerdem neun Hubschrauber.
  • Der Katastrophenfall wurde auch am Freitag nicht aufgehoben, die Löscharbeiten wurden gegen 19 Uhr erneut eingestellt.
  • Am Samstag um 14.15 Uhr wurde der Katastrophenfall aufgehoben. Um 18.15 Uhr wurden sämtliche Löscharbeiten eingestellt, das Polizeipräsidium Süd vermeldet: Waldbrand gelöscht.
  • Der Brandherd war etwa zehn Hektar groß.
  • Das Landratsamt informierte die Bevölkerung auch via Twitter über Neuigkeiten zum Waldbrand.

Update, 20.55 Uhr - Waldbrand gelöscht

Die Bekämpfung des Waldbrandes auf dem Schwarzenberg in der Gemeinde Kiefersfelden war am Samstagnachmittag erfolgreich. Die Brände und auch die Glutnester konnten gelöscht werden. Daraufhin hatte das Landratsamt bereits den Katastrophenfall aufgehoben.

Gegen 18.15 Uhr wurden nun sämtliche Löscharbeiten eingestellt und alle Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen. Lediglich die Feuerwehr Mühlbach wird in regelmäßigen Abständen bis morgen Abend den Brandbereich kontrollieren, um ein erneutes Aufflammen des Waldbrandes zu verhindern.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, 15.14 Uhr - Katastrophenfall aufgehoben

Die Bekämpfung der Glutnester im Brandgebiet auf dem Schwarzenberg in der Gemeinde Kiefersfelden kommt gut voran. Da eine Koordinierung der Einsatzkräfte durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Rosenheim nicht mehr erforderlich ist, hob der stellvertretende Landrat Josef Huber um 14.15 Uhr den Katastrophenfall auf

Der Löscheinsatz vor Ort geht weiter. Im Brandgebiet bekämpfen Teams, bestehend aus Kräften von Feuerwehr und Bergwacht, die noch vorhandenen Glutnester. Unterstützt werden sie von zwei Hubschrauben im Löscheinsatz sowie einer Maschine mit einer Seilwinde. Eine Beobachtung des Waldgebietes wird auch in den kommenden Tagen erforderlich sein.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Update, 11.21 Uhr - Zahl der Glutnester hat sich verringert

Ein Hubschrauber der Polizei hat das Brandgebiet am Schwarzenberg in der Gemeinde Kiefersfelden mit einer Wärmebildkamera überflogen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Anzahl der Glutnester, im Vergleich zum Vortag zurückgegangen ist. 

Der Einsatz vor Ort läuft. Neben den beiden Hubschraubern von Heli Austria ist inzwischen ein weiterer Hubschrauber mit Winde vor Ort. Er soll die Löscharbeiten der Teams am Boden absichern. Aktuell sind hier mehrere Teams, bestehende aus Einsatzkräften von Feuerwehr und Bergwacht unterwegs, um Glutnester per Hand zu löschen. 

Die Nester werden ausgehoben, Wurzeln und anderes brennbares Material entfernt und anschließend mit Wasser gelöscht. Derzeit sind rund 140 Männer und Frauen am Schwarzenberg im Einsatz.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Update, 9.38 Uhr - Hubschrauber fliegen wieder

Die Löscharbeiten am Schwarzenberg in der Gemeinde Kiefersfelden sind wieder angelaufen. Aktuell sind zwei Hubschrauber von Heli Austria im Einsatz die Löschwasser und Material auf den Berg transportieren. 

Außerdem ist geplant, den Löscheinsatz am Boden, aus Richtung Ramsauer Alm, weiter fortzuführen. In Teams, bestehend aus Einsatzkräften von Feuerwehr und Bergwacht, sollen die Glutnester weiter per Hand bekämpft werden. Die Nester wegen geöffnet und dann mit Wasser abgelöscht. 

Nach wie vor befinden sich zahlreiche Glutnester im Einsatzgebiet. Derzeit sind rund 140 Männer und Frauen im Einsatz.

Update, Samstag 7.38 Uhr - Lage unverändert

Der Waldbrand am Schwarzenberg in der Gemeinde Kiefersfelden hat sich in der Nacht nicht verschärft. Die Brandwache der Feuerwehr auf der Ramsauer Alm löste in der Nacht keinen Alarm aus. 

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Rosenheim nimmt um 8 Uhr ihre Arbeit wieder auf, die Hubschrauber für die Löscheinsätze werden gegen 8.30 Uhr erwartet. Bereits zugesagt wurden drei Maschinen von Heli Austria sowie eine Maschine des privaten Rettungsdienstes MHW. 

Bei einem Überflug durch einen Hubschrauber der Bayerischen Polizei mit einer Wärmebildkamera am Freitagabend wurde festgestellt, dass sich noch zahlreiche Glutnester im Einsatzgebiet befinden. Das vom Waldbrand betroffene Gebiet hat eine Größe von etwa 10 Hektar.

Der Katastrophenfall gilt weiter.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Update, 20 Uhr - Weitere Bilder vom Einsatz am Freitag

Waldbrand am Schwarzenberg - Bilder vom Freitag 

Update, 19 Uhr - Katastrophenfall wird nicht aufgehoben

Der Waldbrand am Schwarzenberg in Kiefersfelden wird am Freitag nicht mehr gelöscht werden können. Der Überflug durch einen Hubschrauber der Bayerischen Polizei mit einer Wärmebildkamera ergab, dass sich in dem Brandort in der schon berichteten Größe von etwa zehn Hektar weiterhin zahlreiche Glutnester befinden. Der Katastrophenfall wird nicht aufgehoben. Die Löscharbeiten werden Samstagfrüh mit mindestens vier Hubschraubern fortgesetzt. 

Drei Maschinen von Heli Austria und eine Maschine des privaten Rettungsdienstes MHW sind bereits zugesagt. Sie werden, wie schon Freitagmorgen, gegen 8.30 Uhr im Einsatzgebiet erwartet. Freitagabend werden die Einsätze der Hubschrauber sowie aller weiteren Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst und Polizei gegen 19 Uhr beendet

Aktuell befinden sich rund 170 Frauen und Männer im Einsatzgebiet. Eine Gruppe der Feuerwehr übernimmt wieder die Wache auf der Ramsauer Alm. Zudem steht eine Drohne zur Verfügung, um den Brandort überwachen zu können.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Update, 18.40 Uhr - Video zeigt Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort

Update, 18 Uhr - Bilder unserer Leser zeigen das Ausmaß des Feuers

Leserbilder vom Waldbrand in Kiefersfelden am Schwarzenberg

Update 16.30 Uhr - Löschhubschrauber starten wieder

Nachdem sich die Sicht im Brandgebiet am Schwarzenberg in Kiefersfelden verbessert hat, werden in Kürze zwei Löschhubschrauber starten.

Zudem bekämpfen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht einzelne Glutnester des torfhaltigen Bodens derzeit von der Seite der Ramsauer Alm aus. Sie werden über einen rund 7.000 Liter fassenden Tank mit Löschwasser versorgt. Der Tank wird im Pendelbetrieb mit neuem Löschwasser befüllt.

Derzeit wird das vom Waldbrand betroffene Gebiet auf circa zehn Hektar geschätzt.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Update, 16 Uhr - Unterstützung aus Wasserburg mit Spezialausrüstung

Die Feuerwehren aus dem Altlandkreis Wasserburg unterstützen die Waldbrand-Helfer:

Schnelle und kameradschaftliche Hilfe für die aufwendige Bekämpfung des Waldbrandes bei Kiefersfelden. Am heutigen Freitagnachmittag hat sich eine Feuerwehr-Delegation aus dem Raum Wasserburg mit Spezialausrüstung auf den Weg zum Schwarzenberg gemacht.

Mit an Bord haben die ehrenamtlichen Kräfte sogenannte Gerätesätze „Absturzsicherung“, unter anderem von den Feuerwehren aus Amerang, Bachmehring, Schönberg und Wasserburg. Diese aus speziellen Haltegurten, Seilen und Karabinern bestehenden Sets ermöglichen die professionelle Sicherung von Einsatzkräften, die in steilen, absturzgefährdeten Bereichen arbeiten.

Da die vorhandene Ausrüstung der Feuerwehren vor Ort nach zwei Tagen hartem Einsatz zum Teil vollständig durchnässt und verschmutzt ist, werden die frischen Absturzsicherungs-Gerätesätze bereits sehnlich erwartet.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Rosenheim

Update, 14.30 Uhr - Kreisbrandrat und stellvertretender Landrat zur aktuellen Lage

Update, 12.35 Uhr - Einsatzkräfte hoffen auf besseres Wetter

Derzeit sind zehn Hektar Wald betroffen. Es ist offenbar kein offenes Feuer mehr, sondern der Boden glimmt, heißt es laut Berichten von vor Ort. Der Regen ist hilfreich, aber reicht nicht aus.

Es gilt noch der Katastrophenfall. Dieser kann vielleicht heute noch aufgelöst werden. Momentan sind keine Hubschrauber im Einsatz wegen des Wetters. Die Beteiligten vor Ort gehen davon aus, dass am Freitagnachmittag der Regen aufhört. Dann können die Hubschrauber wieder fliegen.

Der Schaden für den Wald ist nicht sehr groß. Da es sich um überaus unwegsames Gelände handelt, sind nur einzelne Bäume abgebrannt. Im steilen Gelände sind keine Feuerwehrmänner im Einsatz, weil es zu rutschig und folglich zu gefährlich für die Kameraden ist.

Update, 11.35 Uhr - Bilder vom Einsatz

Diese Bilder zeigen das Ausmaß des Waldbrandes am Schwarzenberg bei Kiefersfelden:

Großeinsatz am Schwarzenberg bei Kiefersfelden

Update, 11.20 Uhr - kein Flugwetter

Ein Einsatz der Hubschrauber ist weiterhin nicht möglich, um den Waldbrand auf dem Schwarzenberg in Kiefersfelden zu löschen. Zu den Wolken gesellt sich Nebel. Die Sicht lässt einen Flugbetrieb nicht zu.

Sobald es möglich ist, soll ein Hubschrauber der bayerischen Landespolizei mit seiner Wärmebildkamera das Waldbrandgebiet überfliegen.

Pressemeldung des Landratsamtes Rosenheim

Update, 10.20 Uhr - Regen behindert Einsatz

Die Löscheinsätze mit Hilfe der Hubschrauber sind derzeit nicht möglich. Grund sind tiefhängende Wolken, die für schlechte Sicht sorgen. Positiv ist, es regnet in Strömen.

In Mühlau stehen aktuell fünf Hubschrauber zur Verfügung, einer von der Bundespolizei, zwei von der Landespolizei und zwei aus Tirol von Heli Austria. Ein Einsatz von Feuerwehrkräften im Brandgebiet auf dem Schwarzenberg ist weiterhin ausgeschlossen. Das Gelände ist zu steil.

Die Feuerwehrler konzentrieren sich stattdessen wie bereits am Donnerstag auf das Umfeld der Ramsauer Alm. Insgesamt sind knapp 200 Frauen und Männer im Einsatz.

Pressemeldung des Landratsamtes Rosenheim

Update, 9.40 Uhr - Bürgermeister Hajo Gruber äußert sich

Kiefersfeldens Erster Bürgermeister Hajo Gruber äußert sich im Gespräch mit unserer Redaktion zu dem Brand. Er war selber am Freitagvormittag wieder vor Ort und ist zuversichtlich, dass das Wetter eine Unterstützung für die Rettungskräfte ist. "Ich bin voll des Lobes für Feuerwehr, Bergwacht, Polizei und alle weiteren beteiligten Rettungskräfte, mit welcher Kraft die auftreten und wie koordiniert dieser Einsatz abläuft. Außerdem bin ich sehr froh, dass das Landratsamt den Katastrophenfall ausgerufen hat, weil jetzt auch die großen Hubschrauber kommen." Gruber habe die Hoffnung, dass wenn mit dem selben Hirn und der selben Kraft weitergearbeitet werde, man das Feuer heute in den Griff bekommen könnte.

Zur Brandursache könne man nur spekulieren. Laut Gruber habe es am Vorabend ein starkes Gewitter gegeben. "Mehrere Leute haben starken Blitzschlag beobachtet, ob das die Ursache war ist aber rein spekulativ."

Update, 7.20 Uhr - Einsatzkräfte nehmen Arbeit wieder auf

Der torfhaltige Boden auf dem Schwarzenberg in Kiefersfelden glimmt. Durch den Wind hat sich die Glut im Laufe der Nacht auf etwa 500 Meter mal 300 Meter ausgebreitet. Erst seit etwa 4.45 Uhr regnet es vor Ort richtig. Die Wache der Feuerwehr auf der Ramsauer Alm löste in der Nacht keinen Alarm aus.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Rosenheim nimmt um 7.30 Uhr ihre Arbeit wieder auf. Die Hubschrauber für die Löscheinsätze werden um 8.30 Uhr erwartet.

Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim

Update, 6.20 Uhr - Kufsteiner Feuerwehr hilft bei Löscharbeiten

Auch Tiroler Kameraden sind bei den Löscharbeiten am Donnerstag mit vor Ort gewesen am Schwarzenberg. Demnach sind am Abend zehn Löschhubschrauber im Einsatz gewesen, drei davon von der Firma Heli Austria. 

Der angehende Föhnsturm hat die Arbeit zusätzlich erschwert. Auch die Feuerwehr Kufstein ist mit rund zwanzig 20 Mann im Einsatz gewesen.

Update, 10. August, 5.30 Uhr - Bilder zeigen Ausmaß

Ob der anhaltende Regen dabei geholfen hat, den Waldbrand am Schwarzenberg einzudämmen, ist derzeit unklar. Wie die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd mitteilt, wird das Landratsamt weiter informieren, wenn es Neuigkeiten gibt.

Unterdessen haben Leser uns Bilder des Waldbrandes geschickt.

Dieses Bild hat uns ein Leser vom Waldbrand bei Kiefersfelden geschickt.

Update, 21.30 Uhr - Löscharbeiten eingestellt

Die Hubschrauberflüge, um den Brand auf dem Schwarzenberg in Kiefersfelden zu löschen, sind aufgrund der Dunkelheit eingestellt worden. Geplant ist, die Flüge Freitagmorgen um 8.30 Uhr wieder aufzunehmen. Der Waldbrand ist nicht gelöscht. Eine Gruppe der Feuerwehr verbleibt als Brandwache an der Ramsauer Alm. Zudem stellt die Polizei eine Sicherheitswache im Mühltal.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Waldbrand am Schwarzenberg bei Kiefersfelden 2

Update, 20.15 Uhr - Löscheinsätze werden über Nacht eingestellt

Die Löscheinsätze der Hubschrauber werden mit Beginn der Dunkelheit eingestellt und Freitagfrüh fortgesetzt. Ein Hubschrauber mit Nachtsichtgerät bleibt zur Überwachung vor Ort. Zudem stellt die Bergwacht eine Drohne zur Verfügung. Bei einem Überflug über den Schwarzenberg in Kiefersfelden stellte Kreisbrandrat Richard Schrank fest, dass der Brand etwa 300 bis 400 Meter breit und die Länge aus der Luft nicht einschätzbar war. 

Neun Hubschrauber sind im Einsatz, mehr sind aufgrund der Tallage nicht möglich. Die Einsatzkräfte richteten zur Ramsauer Alm einen Pendelverkehr ein, um Löschwasser auf den Berg zu bringen. Feuerwehrkräfte nässen den Boden um ein Übergreifen der Flammen auf die Alm zu verhindern. Der Waldboden wird als torfartig beschrieben, was die Löscharbeiten erschwert. 

Insgesamt sind am Abend 250 Kräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim Josef Huber machte sich im Einsatzgebiet ein Bild von der Lage. Er lobte die Einsatzkräfte für ihre hervorragende Zusammenarbeit und hohe Motivation. Seine Hoffnung für die Nacht sind viel Regen und kein Wind.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Update, 19.10 Uhr - Flammen breiten sich aus

Der Waldbrand in der Gemeinde Kiefersfelden ist nicht unter Kontrolle. Angefacht von einem böigen Wind breiten sich die Flammen weiter aus. Derzeit sind acht Hubschrauber im Einsatz, ein neunter ist im Anflug

Die angeforderten Flughelfer aus Bad Tölz sind im Start- und Landegebiet der Hubschrauber in Mühlau eingetroffen und unterstützen die Flughelfer aus dem Landkreis Rosenheim. Die Hubschrauber bringen mit so genannten Außenlastbehältern Löschwasser in den Bereich des brennenden Bergwaldes. Sie haben ein Fassungsvermögen von 900 Litern, 1.000 Litern, 1.500 Litern und 4.000 Litern.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Update, 18.20 Uhr - Ramsauer Alm evakuiert

Der Waldbrand in der Gemeinde Kiefersfelden kann nur aus der Luft bekämpft werden. Das Gelände ist so steil und die Winde so unberechenbar, dass Einsatzkräfte nicht in die Nähe des Brandherds eingesetzt werden können. Sie haben sich über die einzig mögliche Straße dem Feuer genähert und positioniert, um ein Übergreifen der Flammen auf die Ramsauer Alm zu verhindern. Die Personen, die sich auf der Alm aufhielten, wurden evakuiert

Die Größe des Brandherds kann wegen der schwierigen Verhältnisse vor Ort und der Rauchentwicklung nur geschätzt werden. Die Fläche soll demnach 200 Meter Mal 300 Meter betragen. Derzeit sind vier Hubschrauber der Bayerischen Landespolizei, einer der Bundespolizei, einer des privaten Rettungsdienstes MHW und einer aus Tirol im Einsatz. Zwei weitere Maschinen aus Tirol sind im Anflug. Die Hubschrauber werden im Bereich Mühlau mit Wasser und Kerosin versorgt. 

Aktuell sind rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht im Einsatzgebiet tätig. Zur Versorgung der Hubschrauber sind weitere Flughelfer aus Bad Tölz angefordert.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Update, 17.25 Uhr - zwei Gründe für Entscheidung

Aufgrund des Waldbrandes im Gemeindegebiet von Kiefersfelden hat der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim Josef Huber den Katastrophenfall erklärt.

Es gibt zwei Gründe für diese Entscheidung:

Zum einen handelt es sich um ein koordinierungsbedürftiges Schadensereignis, da hier verschiedenste Einsatzkräfte unterwegs sind. Diesen Einsatzkräften werden alle Mittel zur Verfügung gestellt, um den Brand zu löschen. Zum anderen gibt es eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes, dass starke Sturmböen zu erwarten sind.

Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim

Update, 16.30 Uhr - Landratsamt ruft Katastrophenfall aus

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd soeben mitteilt, hat das Landratsamt Rosenheim wegen des Waldbrandes am Schwarzenberg in Kiefersfelden nun den Katastrophenfall ausgerufen.

Update, 16.10 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Am späten Vormittag des 9. Augusts wurde der integrierten Leitstelle eine Rauchentwicklung im Bereich der Ramsauer Alm gemeldet. Es konnten dann durch eine Streife der Polizeiinspektion Kiefersfelden ein offenes Feuer und starke Rauchentwicklung festgestellt werden.

Der Brandherd liegt an einem zu Fuß unzugänglichen steilen bewaldeten Berghang unterhalb eines Gipfels. Daraufhin wurde die Hubschrauberstaffel der Polizei alarmiert. Gleichzeitig wurden die umliegenden Feuerwehen ebenfalls verständigt.

Im Moment ist der Brand noch nicht unter Kontrolle. Über die Dauer der Löscharbeiten kann im Moment nichts gesagt werden. Im Moment wird auch die Ramsauer Alm von der Polizei und der Bergwacht vorsorglich evakuiert.

Der Brand erstreckt sich in einem Gebiet von mindestens 30 auf 70 Meter. Im Einsatz sind vier Hubschrauber der Polizei, 135 Feuerwehrleute sowie 30 Bergwachtler und mehrere Streifenfahrzeuge der Polizei.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Kiefersfelden

Update, 15.15 Uhr - Einsatz läuft noch immer

Waldbrand am Schwarzenberg bei Kiefersfelden

Nach wie vor läuft der Einsatz am Schwarzenberg nahe Oberaudorf. Einsatzkräfte sind vor Ort, um den Waldbrand einzudämmen und zu löschen. 

Update, 14.20 Uhr - weitere Hubschrauber im Einsatz

Drei Hubschrauber sind derzeit am Schwarzenberg im Einsatz. Zwei Maschinen versuchen, den Brand zu löschen. Die dritte ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet und untersucht den betroffenen Bereich. Momentan arbeiten Retter weiterhin intensiv daran, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.

Update, 13.30 Uhr - Löscharbeiten dauern an

Trotz intensiver Löscharbeiten gelingt es den Feuerwehren momentan nicht, den Brand endgültig zu löschen. Immer wieder schüttet ein Hubschrauber Wasser über der Einsatzstelle ab. Bisher ohne Erfolg, heißt es laut Informationen von vor Ort.

Update, 12.35 Uhr - Hubschrauber löscht Brandstelle

Nach neuesten Informationen von vor Ort, sei der Hubschrauber gerade dabei, die Brandstelle zu löschen.

Update, 11.45 Uhr - zwei Hubschrauber angefordert

Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, gab auf Anfrage von rosenheim24.de an, dass die Polizei zwei Hubschrauber angefordert hat. Einer davon soll bereits auf dem Weg sein, um sich die Waldstelle von oben aus anzusehen. Damit könne man sich ein besseres Bild von der Situation machen. Eventuell kommt noch ein zweiter Hubschrauber hinzu, bei Bedarf mit einem Löschbehälter. 

Der genaue Ort, an dem die Rauchentwicklung gesichtet wurde, befindet sich in der Nähe der Ramsauer Alm am Schwarzenberg. 

Erst am Mittwoch haben Einsatzkräfte im Nationalpark Berchtesgaden einen Waldbrand erfolgreich bekämpft.

Die Erstmeldung 

Laut ersten Informationen soll in einem Waldstück, das zwischen Mühlbach und Oberaudorf liegt, eine starke Rauchentwicklung zu sehen sein.  

Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sind vor Ort. Auch ein Hubschrauber ist zur Stelle.

jre/ics

Quelle: rosenheim24.de

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