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Kein Kreisel am Ortseingang

Neubeuern - Die Einmündung an der Dorfstraße zur Auer- und Rauwöhrstraße ist wegen Unübersichtlichkeit ein dauernder Gefahrenpunkt, der durch einen Kreisel entschärft werden sollte.

In der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats Neubeuern erklärte Erster Bürgermeister Josef Trost, dass der Bau eines Kreisels am Ortseingang bei Langweid nicht möglich sei, weil die notwendige Grundabtretung und Zustimmung der Anlieger nicht zu erreichen sind.

Eine Voranfrage für das Anwesen Helm in der Frühlingsstraße auf Änderung des Bebauungsplans für die Errichtung von drei zusätzlichen Zweifamilienhäusern auf dem großen Grundstück führte zu einer längeren Aussprache. Dr. Michael Gierlinger erklärte, dass grundsätzlich eine Verdichtung der bestehenden Bebauung wünschenswerter sei als das Ausweisen immer neuer Baugebiete. Dies sei auch ausdrücklich im Landschaftsentwicklungsplan der Gemeinde so vorgesehen. Johann Fritz regte an, bei einem eventuellen Verkauf des Grundstücks eine Teilfläche als Einheimischengrund einzufordern. Franz Steinkirchner sieht im vorliegenden Fall dafür aber keine Möglichkeit, da es sich nicht um die Umwandlung landwirtschaftlicher Flächen in Bauland durch Planungen der Gemeinde handelt.

Es wurde eine Änderung des Bebauungsplans in Aussicht gestellt und dem Bauwerber anheimgestellt, die erforderlichen Anträge zu stellen. Die Kosten für Planung, Kanalbau, Wasserleitungs- und Straßenbau hat der Antragsteller zu tragen.

Familie Stockerl/Goffrey wollte über der Garage ihres beantragten Einfamilienhauses im neuen Baugebiet an der Landerstraße eine große Terrasse und die Garage als Atelier nutzen. Dies hätte eine Änderung des neuen Bebauungsplans bedeutet, der jedoch nicht zugestimmt wurde.

Zum wiederholten Mal stand die Errichtung eines Jugendtreffs auf der Tagesordnung. Die Jugendreferenten Martin Fritz und Christina zur Hörst erläuterten das Ergebnis einer zusammen mit dem Kreisjugendamt durchgeführten Bedarfsanalyse. Es ergab sich vor allem Handlungsbedarf für die 15- bis 17-Jährigen. Der Gemeinderat ist einverstanden, mit einer pädagogischen Halbtagskraft, die man sich mit Nußdorf teile, in den Räumen des Pfarrheims eine Art Teestube einzurichten.

Einen Ideen- und Realisierungswettbewerb zur Marktplatzgestaltung beantragte Klaus Spatzier. Professor Robold von der Fachhochschule Rosenheim mit Wohnsitz Neubeuern hielt dazu ein längeres Referat. Die im Anschluss geplante Diskussion und Abstimmung wurde jedoch auf eine der nächsten Sitzungen verschoben, damit ausreichend Zeit für die Behandlung eingeplant werden kann. Nachdem allein die professionelle Planung und Durchführung eines solchen Wettbewerbs Kosten von zirka 50.000 Euro verursachen würde, muss sich der Gemeinderat besonders unter den derzeitigen finanziellen Verhältnissen der Gemeinden in Ruhe mit dem Antrag befassen.

Christina zur Hörst merkte an, dass die Kuh "Veronika", die für einen fairen Milchpreis werben soll, nicht von der Gemeinde, wie im OVB berichtet, sondern privat von den Gemeinderäten gesponsert und nur auf Gemeindegrund aufgestellt wurde. Leider wurde die Kuh von Unbekannten beschädigt, sodass sie jetzt als Mahnung "geköpft" auf ihrem Platz steht.

Nach Ablauf der Werbeaktion "Neubeuern kugelt sich" kugelt jetzt der Ortsteil Altenbeuern weiter. Einige altenbeurer Bürger haben eine der großen Kugeln einer Künstlerin erworben und auf dem Dorfplatz beim Maibaum dauerhaft deponiert.

Nach Angabe von Zweitem Bürgermeister Johann Schmid ist die Schule Schloss Neubeuern zurzeit nicht bereit, sich am geplanten Energiekonzept zu beteiligen.

Der Entwurf einer neuen Wasserschutzgebietsverordnung liegt noch bis 22. Dezember zur Ansicht im Rathaus aus. Einwendungen sind bis 5. Januar möglich.

gil/Oberbayerisches Volksblatt

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