Mühldorf

"Inn 2009": Schaufenster der Region

+
Ein Prosit auf die Eröffnung der "Inn 2009" in Mühldorf: Altöttings Landrat Erwin Schneider, stellvertetende Landrätin Eva Köhr, Bürgermeister Günther Knoblauch, TU-Präsident Professor Wolfgang Hermann und Landrat Georg Huber (von links).

Die "Inn 2009" hat am gestrigen Mittwoch ihre Pforten geöffnet. 

Noch bis Sonntag präsentieren sich auf der Regional- und Verkaufsmesse und der Gartenschau MüGa rund 190 Aussteller auf 25000 Quadratmetern Ausstellungsfläche den Besuchern. Bürgermeister Günther Knoblauch bezeichnete die "Inn" als wirtschaftliches Schaufenster der Region Inn-Salzach.  Die "Inn 2009" bietet Besuchern ein umfassendes Angebot an Informationen und wirtschaftlichen Dienstleistungen. Bürgermeister Knoblauch bezeichnete die "Inn" als die wichtigste Messe des Wirtschaftsraums. Das breite Leistungsspektrum der Region Inn-Salzach spiegele sich nur auf der Mühldorfer Messe wider.

Nach seinen Worten ist diese facettenreiche Regional- und Verkaufsausstellung ein repräsentatives Schaufenster für Industrie, Handel und Handwerk. Er sprach sich dafür aus, dass Städte und Landkreise ihre Anstrengungen bei der Bildung der Kinder und Jugendlichen verstärken. Knoblauch forderte die Ansiedlung einer Fachoberschule oder einer Berufsoberschule in der Region. Für Landrat Georg Huber ist die Messe eine gelungene Mischung aus sachlichen Informationen und einem attraktiven Rahmenprogramm.

"Mich beeindruckt immer wieder die Vielfalt der Angebote. Mit welcher Sorgfalt und Mühe hier das Handwerk, die Unternehmen und Dienstleister ihre Stände präsentieren, ist schon beeindruckend." Er forderte die Region auf, sich von ihrer besten Seite zu präsentieren. "Der Landkreis Mühldorf unterstützt durch seine sehr aktive und engagierte Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung die gesamte Wirtschaftsregion."

Professor Wolfgang Hermann, Präsident der Technischen Universität in München, sprach sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen der Region Inn-Salzach und der TU aus. Für ihn ist es eine Aufgabe der Forschung, durch wissenschaftliche Themen der Zeit voraus zu sein. Hermann kritisierte dabei die Haltung des Bayerischen Ministerpräsidenten zur Gentechnik. "Die TU ist Bestandteil der Wertschöpfungskette der Gesellschaft. Sie ist dazu da, die wissenschaftliche Wertschöpfungskette zum Nutzen der Menschen einzusetzen."

Nach seinen Worten muss es primäre Aufgabe sein, Talente in der Region zu fördern. Er sprach die Zusammenarbeit mit dem Mühldorfer Ruperti-Gymnasium, dem Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf und dem heimischen Mittelstand an. "Naturwissenschaft und Technik müssen früher gefördert werden. Die Ingenieure aus Deutschland genießen weltweit einen hervorragenden Ruf", sagte Hermann.

Er sprach sich für die Gründung von "Schülerförderzentren" in der Region aus, in denen Schülern durch engagierte Pädagogen und Mitarbeiter der TU die wissenschaftlichen Fächer näher gebracht werden. "Der heimische Mittelstand ist höchst innovativ. Die TU will hier ein echter Partner sein. Wir sind eine Universität für Bayern und daher daran interessiert, mit der Region eng zusammen zu arbeiten", betonte der Präsident. Siehe auch Seite 22. sb

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Landkreis Rosenheim

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT