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Gerücht in sozialen Medien

Giftige Hundeköder in Oberaudorf?

Vergiftete oder mit gefährlichen Gegenständen gespickte Köder jagen Hundefreunden immer wieder Angst ein.
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Vergiftete oder mit gefährlichen Gegenständen gespickte Köder jagen Hundefreunden immer wieder Angst ein.

In den sozialen Medien geht das Gerücht um, dass in Oberaudorf Giftköder ausgelegt wurden. Das steckt dahinter.

Oberaudorf - Ein Bild, das von einer aufmerksamen Spaziergängerin vergangene Woche gemacht und auf Facebook gestellt wurde, zeigt gefrorene Fleischbällchen. Die Befürchtung war, das sie Gift enthalten. Denn immer wieder versehen Unbekannte Fleischstückchen mit Gift, mit Nägeln oder Rasierklingen, um unschuldigen Tieren Schaden zuzufügen.

Ob es sich bei den in Oberaudorf in der Erlenaustraße in Richtung Reitstall Anger gefundenen Fleischbällchen ebenfalls um Giftköder gehandelt hat, konnte die Polizei den OVB-Heimatzeitungen nicht bestätigen. Bei ihr sind keine Beschwerden oder Anzeigen eingegangen.

Auch bei den örtlichen Tierärzten wurde bisher kein Tier mit entsprechenden Symptomen eingeliefert. Sollte der Verdacht auf eine Vergiftung bestehen, rät Marc Hayden von der Kleintierpraxis Vopelius in Oberaudorf, das Tier sofort zu einem Tierarzt zu bringen. Zeit sei in solchen Fällen der entscheidende Faktor.

In der Praxis werde das Tier dann meist zum Erbrechen gebracht, um so Fremdkörper und -stoffe aus dem Kreislauf des Tieres zu holen. Das passiere ein bis zwei Mal im Monat, so Hayden. Gleichzeitig sei es bei solchen Fällen meist schwer zu sagen, ob es sich um Giftköder gehandelt habe.

Die Bestürzung über die vermeintlichen Giftköder in Oberaudorf ist groß. Unter dem Facebook-Post befinden sich 22 Kommentare von meist besorgten Hundebesitzern. Außerdem wurde der Post 45-mal geteilt. Eine weitere Hundegassi-Geherin berichtet unter dem Foto, das sie in der Auerbach-Siedlung zum Oberaudorf-Rundweg im Westen der Siedlung unterwegs war. Zu spät habe die Hundeführerin bemerkt, dass der Hund etwas gefressen habe. Daraufhin habe der Hund starke Schmerzen und eine verdickte Magenschleimhaut gehabt. Dem Hunde gehe es zum Glück wieder besser, doch die Hundeführerin äußerte das Bedenken, dass es sich vielleicht doch um Giftköder gehandelt habe.

Generell gilt, wenn Giftköder gefunden werden, gilt es dies der Polizei zu melden. Sie kann die Präparate zu einer genauen Analyse ins Labor senden. Ebenfalls können andere Tierbesitzer per soziale Medien oder Aushänge auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden.

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