Hauptschule und Standort gestärkt

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Mit Blumen gratulierte Rektor Sven Friedel der Leiterin der Ganztagesklasse, Katharina Fessler, zum gelungenen Start.

Großkarolinenfeld - Nach der Schule ein warmes Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung sowie ein abwechslungsreiches Spiel- und Sportangebot am Nachmittag: Das alles gibt es jetzt für rund 25 Schüler in Großkarolinenfeld.

Seit September existiert an der Max-Joseph-Schule eine offene Ganztagesklasse, die von Katharina Fessler geleitet wird. Jetzt war die offizielle Einweihung im Foyer der Mehrzweckhalle.


Jeden Mittag sorgt Hausmeistergattin Eva Kraus dafür, dass die 25 Buben und Mädchen der ersten offenen Ganztagesklasse an der Max-Joseph-Schule rechtzeitig ihr warmes Essen bekommen. Sogar an Kerzenlicht und Weihnachtsdekoration wurde gedacht, damit die Schüler in gemütlicher Atmosphäre im Foyer der Mehrzweckhalle zusammen speisen können.

Seit Anfang des Schuljahres kann die Gemeinde Großkarolinenfeld in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Rosenheim montags bis donnerstags eine offene Ganztagesklasse anbieten. Nach dem Mittagessen wird der Nachwuchs von Katharina Fessler, Leiterin der Ganztagesklasse, und von einigen weiteren Betreuern, darunter Lehrer und ehrenamtliche Mitarbeiter, betreut.


Drei Räume stehen der Ganztagesklasse in der Hauptschule zur Verfügung. Wenn die Schüler ihre Hausaufgaben erledigt haben, können sie in der Gemeinschaft bis 16 Uhr bei spielerischen und sportlichen Aktivitäten ihre Freizeit genießen. Kickern, Basteln, Lesen, Backen sowie Fußball oder und Tischtennis: Fast alles ist unter Aufsicht von stets zwei Betreuern in den Nachmittagsstunden möglich.

Notwendigkeit bestätigt

"Die Gemeinschaft tut vielen Kindern gut. Es hat sich bestätigt, dass eine solche Ganztagesklasse in der Gemeinde nötig ist, deshalb haben wir die Sache gerne unterstützt", sagte Sven Friedel, Rektor der Max-Joseph-Schule, bei der Eröffnungsfeier. Der Schulleiter sparte nicht mit Lob. Er freue sich darüber, wie gesittet das Mittagessen ablaufe und wie gut die neue Einrichtung auch von Seiten der Lehrer mitgetragen werde.

Bürgermeister Bernd Fessler hob die große Bedeutung der offenen Ganztagesklasse für die Hauptschule hervor. Nach Abschluss der energetischen Sanierung der Schule sei dieses Angebot ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Mittelschule, die die Möglichkeit einer derartigen Nachmittagsbetreuung voraussetze. "Es ist wichtig für mich, dass ihr Euch mit unserer Gemeinde identifizieren könnt. Da ihr einen Großteil eurer Zeit in der Schule verbringt, sollt ihr euch hier auch wohl fühlen", betonte Fessler. Er hatte den Schülern zwei Ratespiele zur sinnvollen Freizeitgestaltung mitgebracht. Seiner Frau, Katharina Fessler, wünschte der Bürgermeister viel Freude an ihrer Arbeit als Leiterin der Ganztagesklasse.

Bereichsleiterin Elisabeth Wolfgruber war als Vertreterin des Kooperationspartners, dem Diakonischen Werk, gekommen und gratulierte von der Trägerseite zum gelungenen Start. Gleichzeitig stellte sich Wolfgruber den Mädchen und Buben vor, denn auch sie werde zwischendurch immer wieder mal die Schüler betreuen.

Einig waren sich alle Anwesenden, dass die offene Ganztagesschule nicht nur die Hauptschule, sondern auch den Standort Großkarolinenfeld weiter stärkt. Zufrieden über die geglückte Konzeptumsetzung richtete Katharina Fessler das letzte Wort an ihre Schützlinge: "Ich freue mich sehr, auf die weitere Arbeit mit euch und möchte euch für die vergangenen Wochen ein dickes Lob aussprechen. Sicherlich werden wir auch künftig noch viel Spaß miteinander haben."

dli/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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