Kiefersfelden

"Kaiserliche Frühlingsklänge" geboten

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Mit großer Klangvielfalt begeisterte die Musikkapelle Kiefersfelden das Publikum.

"Der Besucherrekord beim Cäcilienkonzert war uns eine große Motivation für dieses Frühlingskonzert", versprach Werner Schroller als Vorstand der Kieferer Musikkapelle.

Kapellmeister Josef Pirchmoser trat unter großem Applaus des fachkundigen Publikums den klangvollen Beweis dafür an. Zusammen mit seinem 60-köpfigen Blasorchester beeindruckte er das Publikum im vollbesetzten Saal. Der wahrlich "festliche Bläserauftakt" von Hans Mielenz bildete den stimmungsvollen Beginn, gefolgt von dem Tongedicht für Blas-orchester "Juana de Arco" von Ferrer Ferran. Hier trieb der Dirigent alle Register zu Höchstleistungen an.

Dieses Werk, welches das Leben und Sterben der Jungfrau von Orleans eindringlich darstellt, wird heuer von der Kieferer Musikkapelle als Wertungsstück der Höchststufe vorgetragen. Der Erfolg am Konzertabend war dem Publikum schon einmal einen tosenden Applaus wert.

Was folgte, war einer der schönsten und bekanntesten Werke von Johann Strauß, der Kaiserwalzer. In Anspielung auf den nahen Kaiser kündigte Florian Danner, der die verbindenden Worte sprach, das Blasorchester als Kaiserreichkapelle an und stellte die passende Frage: "Wenn nicht wer, wer sollte den Kaiserwalzer dann -spielen."

Mit dem Marsch "Bis Salurn" von Josef Frank wurde das Publikum musikalisch an die Tiroler -Freiheitskämpfe erinnert, die vor 200 Jahren zwischen Kufstein und Salurn tobten. Der Konzertmarsch "Die Sonne geht auf" von Rudi -Fischer eröffnete den zweiten Teil des Abends. Was folgte waren beschwingte und moderne Klänge. So durfte sich das Publikum nicht nur über "Mährische Skizzen" von -Josef Jiskra, sondern auch über ein "Simon und Garfunkel"-Medley freuen. Höhepunkt war aber unbestritten der Soloauftritt mit Trompete von Kapellmeister Josef Pirchmoser persönlich.

Er brachte "Tribute to Harry James" von Eric Cotes/Alberto Pestaozza in Perfektion zum Klingen und bewies damit, dass er trotz 20-jähriger Dirigententätigkeit "sein Instrument" wie eh und je souverän beherrscht.

Zum Ende des Konzertes hob Vorstand Werner Schroller zwei Jungmusiker besonders hervor. Sie hatten kurz vor dem Konzert erfolgreich Leistungsabzeichen vor dem Musikbund abgelegt. So errang Anderl Bleier auf der Trompete Silber, während Christoph Maier als jüngstes Mitglied Bronze auf dem Schlagzeug schaffte. roc

Quelle: rosenheim24.de

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