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Gesundheitsamt Rosenheim hat Fall abgegeben

Frau aus Söchtenau stirbt nach Astrazeneca-Impfung - Staatsanwaltschaft ermittelt weiter

Corona-Impfung mit Astrazeneca
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Corona-Impfung mit Astrazeneca.

Landkreis Rosenheim - Sie wurde mit Astrazeneca gegen das Coronavirus geimpft, kurze Zeit später war die Frau aus Söchtenau tot. Gibt es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Ableben der 43-Jährigen und der Impfung? Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter.

Update 21. Juli 2021: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter

Die Ermittlungen zum Tod einer 43-Jährigen aus Söchtenau dauern an, wie die Staatsanwaltschaft Traunstein auf Anfrage mitteilt. Die Frau war Ende März verstorben, nachdem sie den Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca verabreicht bekommen hatte.

Der Tod der 43-Jährigen mündete in einem sogenannten Todesfeststellungsverfahren. In diesem wollen die Ermittler klären, ob die Frau durch pflichtwidriges Unterlassen ärztlicher Behandlungen zu Tode kam, jedoch auch, ob ein Zusammenhang zwischen der Impfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca und dem Ableben der Söchtenauerin besteht.

Durch den zeitlichen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Tod der Frau war auch das Rosenheimer Gesundheitsamt in dieser Sache aktiv. Für die Rosenheimer Gesundheitsbehörde ist der Fall jedoch abgeschlossen. Herrin des Verfahrens ist inzwischen ausschließlich die Traunsteiner Staatsanwaltschaft, heißt es auf Anfrage.

Bei den Todesfällen im zeitlichen Zusammenhang (nicht ursächlich) nach Impfungen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus liegt das Präparat mit dem Handelsnamen Vaxzevria des Herstellers Astrazeneca mit einer Melderate von 8,1 pro 100.000 Fällen an der Spitze. Das zeigt der Sicherheitsbericht, den das Paul-Ehrlich-Institut laufend aktualisiert. Dahinter folgen die Wirkstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer (2), Moderna (1,5) sowie Johnson&Johnson (1,2).

Die Meldung vom 9 April

Bei der Toten, die bereits Ende März verstorben ist, handelt es sich nach Informationen von rosenheim24.de um eine 43-jährige Frau aus einer Gemeinde im Landkreis Rosenheim (News-Ticker Freitag, 9. April). Das Landratsamt Rosenheim bestätigte auf Anfrage von rosenheim24.de den Fall, wollte sich jedoch zur Identität des Opfers nur so weit äußern, dass es sich dabei „um eine Person unter 60 Jahren aus dem Landkreis“ handele. Die Person habe kurz vor dem Versterben eine Impfung erhalten, hieß es weiter. Weitere Angaben wollte Pressesprecherin Ina Krug zum Schutz der Persönlichkeitsrechte und der Angehörigen nicht machen.

Die Zurückhaltung wurde damit begründet, dass es bei einem weiteren Todesfall im Landkreis Anfang des Jahres massive Spekulationen und Belästigungen im Internet gegenüber der damals betroffenen Familie gegeben hatte. Im Januar war ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz zusammengebrochen und gestorben. Eine anschließend durchgeführte Obduktion bestätigte jedoch keinen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung.

Um den Zusammenhang in dem jetzt neuen Fall mit der Impfung von Astrazeneca endgültig und umfassend aufzuklären, hat das zuständige Gesundheitsamt die Daten inzwischen an das Paul-Ehrlich-Institut weitergeleitet. Dort werden nun weitergehende Untersuchungen durchgeführt. Ein endgültiges Ergebnis lag am Freitagmorgen (9. April) noch nicht vor. Im Moment handele es sich noch um „einen Verdacht“, so das Landratsamt weiter.

In Deutschland wird der Impfstoff des britischen Herstellers Astrazeneca von der Ständigen Impfkommission (Stiko) nicht mehr für Menschen unter 60 Jahren empfohlen. Hintergrund sind über 30 (Verdachts-)Fälle von schweren Komplikationen. Laut Paul-Ehrlich-Institut wurde dabei in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung mit Astrazeneca eine spezielle Form von schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen festgestellt. Bis Ende März starben daran in der Bundesrepublik mindestens neun Menschen, vorrangig Frauen.

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mw/fgr

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