Bürgermeister Lederwascher informierte über die aktuelle Situation

Bürgerversammlung für die Flintsbacher Senioren

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Bürgerversammlung für Senioren im Pfarrheim Flintsbach. Der Helferkreises für Seniorenarbeit und Erster Bürgermeister stellen sich dem Fotografen. V.li.n.re. Inge Birkinger, Käthe Mayrhofer, Sabine Resch, Berni Birkinger, Hanni Karrer Seniorenbeauftragte und Orga Leiterin, Mariele Birkinger, Elisabeth Weiß Orga Leiterin, Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher.

Flintsbach - Am 24. Januar fand im Pfarrheim wieder die Bürgerversammlung für Senioren statt. Zahlreiche Besucher ließen sich von Bürgermeister Stefan Lederwascher über die aktuelle Situation Flintsbachs informieren.

Traditionell findet zu Beginn des neuen Jahres die Seniorenbürgerversammlung im Pfarrheim St. Martin statt. Gleich zu Beginn der Veranstaltung gedachte Seniorenbeauftragte Hanni Karrer der kürzlich tödlich verunglückten Helferkreismitarbeiterin Barbara Lagler. Nach der Schweigeminute kam Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher zu seinem mit EDV Beamer unterstützten Vortrag, der wieder voller Aktualität war. Die 60 Seniorinnen und Senioren, liebevoll versorgt vom Organisationsteam der Pfarrgemeinde, lauschten sehr aufmerksam seinen Ausführungen. 

Hervorragende Gewerbesteuereinnahmen 2017

Zu Beginn stellte er die Flintsbacher Einwohnerstatistik vor (rund 3.200 Einwohner). Interessant ist, dass 18% über 66 Jahre alt sind. 65% der Bevölkerung sind katholisch, 8 % evangelisch und 26% gehören keiner Konfession (hauptsächlich zuzugsbedingt) an. Anschließend erläuterte Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher die Gemeindeeinnahmen des letzten Jahres. Mit 1.489.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen hat die Gemeinde ein sehr gutes Ergebnis erzielt, und das Vorjahresergebnis um 462.650 Euro übertroffen

Es erweist sich als vorteilhaft, dass im Gewerbegebiet eine vielschichtige und zukunftsorientierte Firmenstruktur angesiedelt ist, die sich durch ihre Ausgeglichenheit sehr krisenresistent zeigt. Herausragend ist dabei die Firma Dettendorfer (366 Mitarbeiter, 133 Mio. Umsatz), als größter Gewerbesteuerzahler. Sehr wichtig ist auch der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 1.649.250 Euro. (ein Plus von 60.344 Euro zu 2016) Hier bildet sich unter anderem der attraktive Wohnwert Flintsbachs ab. 

„Ohne unser gutes Gewerbegebiet ginge es Flintsbach nicht so gut"

Die gute Einnahmesituation die auch weitere Steuern, z. B. Grund und Grunderwerbssteuer beinhaltet, ermöglicht es der Gemeinde die Leistungen im Bereich Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Jugend- und Seniorenpolitik, Kanalisation, Straßenerneuerung und die sonstigen anfallenden Gemeindeleistungen zu bestreiten. „Ohne unser gutes Gewerbegebiet ginge es Flintsbach nicht so gut und wir könnten uns nicht so viel leisten“, meinte Stefan Lederwascher. 

Zahlreiche weitere Themen kamen zur Sprache

Weitere Themen waren die Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel (Lärmschutz an der bestehenden Trasse und Planungsproblematik an der Neubaustrecke), der Breitbandausbau (80 % staatliche Förderung, wegen Bauboom unklarer Fertigstellungstermin) und die Burg Falkenstein (Sanierungsaufwand mittlerweile 1.000.000 Euro). Der Ende letzten Jahres gegründete Förderverein, dessen Sitz im Landratsamt Rosenheim ist, setzt sich für die weitere Sanierung und Sondierungen zum Verwendungszweck ein

Breiten Raum der Ausführungen von Erstem Bürgermeister Stefan Lederwascher nahm die zu sanierende Wasserleitung von Fischbach nach Oberflintsbach ein. Weil die Staatsstraße tangiert ist, muss man mit einem Kostenvolumen von 1 Million Euro rechnen. 

Auch das Ehrenamt in Flintsbach hob er hervor und lobte besonders die hervorragende Arbeit aller Flintsbacher Vereine. Zum Schluss dankte er für die gute Arbeit des Flintsbacher Helferkreises für Seniorenarbeit, voran mit Elisabeth Weiß und Hanni Karrer. Diese bedankte sich ihrerseits für die aufschlussreichen Ausführungen des Ersten Bürgermeisters.

Pressemeldung Gemeinde Flintsbach

Quelle: rosenheim24.de

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