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 Ungemütliches Bayernwetter

Schon wieder Saharastaub und „Blutregen“ in Bayern - obendrein folgt Schnee im Flachland

Saharastaub färbt den Himmel in München am 15. März 2022. Das Rathaus am Marienplatz ist in ein unwirkliches Licht getaucht.
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Saharastaub färbt den Himmel in München am 15. März 2022. Das Rathaus am Marienplatz ist in ein unwirkliches Licht getaucht.

Nur nicht zu früh gefreut: Nach Frühlingsgefühlen wird es im Freistaat wieder ungemütlich. Glücklich schätzen kann sich, wer noch keine Sommerreifen aufgezogen hat - getreu dem Motto: „April, April, der macht, was er will“.

Landkreis – In den vergangenen Tagen wurde Deutschland mit reichlich Sonnenstunden und geradezu sommerlichen Temperaturen verwöhnt. Aber: Wer schon kurze Hosen ausgepackt und die Biergartensaison eröffnet hat, muss erst einmal wieder einen Gang zurückschalten: Auf den milden März folgt in Bayern ein zunächst frostiger April. Am Wochenende werden Minusgrade erwartet, selbst im Flachland soll es schneien, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Wieder Saharastaub und „Blutregen“ über Bayern erwartet

Zunächst steht aber ein anderes Wetterphänomen an: Am Dienstag (29. März) und Mittwoch (30. März) zieht wieder Saharastaub von Süden her über Bayern und könnte vielerorts den Himmel rötlich oder bräunlich verfärben. Laut einem DWD-Meteorologen soll das Phänomen am Dienstag stärker auftreten, am besten sei es am Abend in Nordbayern zu sehen. „So stark wie zuletzt wird es wahrscheinlich nicht“, sagte er.

Am Montag (28. März) tauchte der Saharastaub über Spanien und Frankreich sowie am Rhein auf und breitet sich nun über die gesamte Mitte sowie den Süden Deutschlands aus. Mit den möglicherweise einsetzenden Niederschlägen stehen die Chancen für einen Blutregen dann hoch.

Dieser entsteht, wenn der Saharastaub von Schauern quasi „heruntergewaschen“ wird. Infolgedessen nimmt der Regen eine gelbe oder rötlich Färbung an – daher der Name „Blutregen“. Allerdings sind sich die Experten noch nicht ganz sicher, ob es auch bei uns in der Region regnen wird. Das Wetterphänomen ist besonders gut an staubigen und rötlich gefärbten Autos zu beobachten. In diesem Fall helfen folgende Tipps:

Wetterphänomen sorgte für orange-verfärbten Himmel

Vor zwei Wochen hatte das Wetterphänomen bereits für spektakuläre Ansichten gesorgt. Der Himmel über Bayern zeigte sich Mitte März in diesen unüblichen Farben. Südwestwinde trugen damals Staub aus der Sahara nach Nieder- und Oberbayern. Leichte Niederschläge führten bei der Wetterlage dann zu Blutregen.

Winterliche Wettervorhersage für die kommenden Tage

Am Dienstag bleibt es allgemein mit 14 bis 19 Grad noch vergleichsweise mild, von Mittwoch an wird es dann zunehmend unangenehmer: Es kühlt auf 5 bis 15 Grad ab. Dabei bleibt es meist stark bewölkt, es kann schauerartigen Regen und vereinzelt kurze Gewitter geben. Am Donnerstag wird es bei vielen Wolken 4 bis 11 Grad kalt.

Pünktlich zum Aprilbeginn wird das Wetter dann vollends winterlich: In der Nacht zum Freitag sinkt die Schneefallgrenze auf 400 bis 600 Meter, am Samstag und Sonntag soll sie dann bis auf 200 Meter sinken. Selbst etwa am Main oder an der Donau in Passau müsse man mit Schnee rechnen, sagte der Meteorologe. Sollte es am frühen Morgen schneien, könnte er zeitweise sogar liegenbleiben. Eine länger anhaltende Schneedecke ist im Flachland aber unwahrscheinlich. Am Freitag, Samstag und Sonntag sind niedrige Plustemperaturen vorhergesagt, in der Nacht zum Sonntag kann es bis zu minus 5 Grad kalt werden.

Für den Kälteeinbruch ist demnach Luft verantwortlich, die von weit aus dem Norden nach Bayern kommt und auf dem Weg Feuchte aufnimmt. Erst Mitte kommender Woche soll es wieder milder werden.

Saharastaub verfärbt den Himmel über Bayern: Schickt uns Eure Fotos

Ihr habt tolle Fotos vom durch den Saharastaub verfärbten Himmel geschossen? Dann schickt uns diese (gerne mit Orts- und Namensangabe) für eine Leserfotostrecke per Mail an recherche@ovb24.de, oder über:

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mz/jg

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