Aufwertung des Gewässers in Eiselfing geplant

Nach Fischsterben: Wann können wieder Forellen im Schwarzmoosbach schwimmen? 

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Ein Experte der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft bei der Bestandsaufnahme im Schwarzmoosbach – hier im Bereich Bachmehring.
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Eiselfing - Der Schwarzmoosbach ist als Gewässer und Lebensraum für heimische Fische äußerst wertvoll und schützenswert. Zu diesem Resultat führte jetzt eine durch Experten vorgenommene Bestandsaufnahme. Nach der massiven Verunreinigung im Sommer diesen Jahres sind jedoch umfangreiche Maßnahmen erforderlich.

Über 1000 Fische verendeten Anfang Juli 2019 qualvoll in der Schwarzmoosbach. Labortests brachten ans Licht: Gülle hat zum Tod der Tiere geführt und gilt damit als Ursache für das massive Fischsterben

Inzwischen sind die Ermittlungen abgeschlossen und der Schwarzmoosbach soll wieder aufgewertet werden. Mithilfe spezieller Ausrüstung wurden mehrere Abschnitte des Baches zwischen Fuchsthal und Bachmehring systematisch untersucht sowie eine Fischzählung vorgenommen. 

Während es im damals verunreinigten Bereich inzwischen wieder eine wahrnehmbare Population der robusteren Bachkoppen gibt, sind andererseits fast jedoch gar keine Forellen mehr vorhanden. Diese finden sich erst wieder oberhalb der Schadensstelle im Bereich der Quelle des Schwarzmoosbaches.

Forellen sollen ab 2020 gesetzt werden 

Bernhard Gum, Fischereifachberater der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, versicherte gegenüber der Gemeinde Eiselfing in den kommenden Wochen eine Empfehlung zur Aufwertung des Gewässers zu. Ein Baustein dabei: der gezielte Besatz mit Forellen, der bereits im Spätwinter beziehungsweise Frühjahr 2020 startet. Er wird von den örtlichen Fischereipächtern dann über Jahre hinweg regelmäßig durchgeführt werden müssen. 

Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler sagte im Rahmen des Ortstermins zu, einen verlandeten Seitenarm des Schwarzmoosbaches in Bachmehring wieder wasserdurchlässig gestalten zu lassen, um neue geschützte Laichflächen für Fische zu schaffen. "Wir sind als Gemeinde die Gewässereigentümerin und unterstützen die Pächter bei ihrer wichtigen Arbeit auch finanziell, um diesen ökologisch wertvollen Lebensraum wieder aufzuwerten." 

Zudem sei ein gemeinsamer Gesprächstermin mit den Eigentümern der bewirtschafteten Flächen entlang des Baches geplant, um in Zukunft eine bewusste Zusammenarbeit bei dessen Schutz vor Verschmutzungen und anderen negativen Beeinflussungen erreichen zu können.

mb/Gemeinde Eiselfing 

Quelle: wasserburg24.de

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