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Aus dem Gemeinderat

Edling wünscht sich ein neues Rathaus: Das sind die Pläne

Das Edlinger Rathaus ist inzwischen zu klein. Die Gemeinde plant deshalb einen Erweiterungsbau.
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Das Edlinger Rathaus ist inzwischen zu klein. Die Gemeinde plant deshalb einen Erweiterungsbau.

Die Edlinger Verwaltung braucht mehr Platz. Schon lange wurde deshalb über eine Erweiterung des Rathauses nachgedacht. Nun wurden die Pläne konkreter.

Edling – Die Edlinger Verwaltung braucht mehr Platz. Schon länger wird über eine mögliche Erweiterung des Rathauses nachgedacht, wo ein weiterer Sitzungssaal, das Trauungszimmer, das Archiv und Büroflächen untergebracht werden sollen. Eik Kammerl vom Architekturbüro Kammerl und Kollegen stellte Möglichkeiten vor. Die Schwierigkeiten dabei, der geringe Platz.

Zwei mögliche Grundstücke

Grundsätzlich stünden zwei Grundstücke zur Verfügung, so Kammerl. Einmal hinter dem Rathaus, auf dem Vorplatz der Turnhalle und einmal gegenüber. Dort hat die Gemeinde eine Freifläche erworben. Beide Grundstücke seien aber „nicht ganz einfach.“ Es könne lediglich ein langes, schmales Gebäude von 30 oder 35 Meter Länge und einer Breite von 8,5 Metern. Er habe deshalb ein „scheunenartiges Gebäude“ mit einer Holzverkleidung geplant, das ein „große elegante Ergänzung“ zum bestehenden Bau darstelle.

Trotz der geringen Grundstücksgröße könnten auch die Wunschvorstellungen erfüllt werden. „Wir würden den Sitzungssaal und das Trauungszimmer im Erdgeschoss unterbringen.“ Im Obergeschoss sei Platz für Büroflächen, diese könnten auch als Wohnungen verwendet werden, wie Kammerl auf Nachfrage von Nicole Bauer-Schäfer (ÜWG) erklärte. Das Archiv könnte ebenfalls dort untergebracht werden oder im Untergeschoss, wo sich auch die Technik und die Sanitäranlage Platz finden. „Natürlich alles barrierefrei mit einem Aufzug zugänglich“, stellte Kammerl klar.

Vorplatz der Turnhalle nicht optimal

Bei der größeren Variante mit könnte im Erdgeschoss auch Faltwende eingebaut werden, wodurch der Sitzungssaal bei Bedarf vergrößert werden könnte. „Die Variante können wir aber nicht auf dem Vorplatz der Turnhalle bauen, dort haben wir zu wenig Platz.“ Städtebaulich sei dieses Grundstück ohnehin nicht zu empfehlen, so Kammerl. „Die Fläche wird dort nicht ideal genutzt.“ Vorteil sei zwar die Nähe zum bestehenden Rathaus, so Kammerl.

Von dem Platz vor der Turnhalle war auch Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU) nicht begeistert. „Das wird eng“, sagte er. Auf der gegenüberliegenden Seite sei der Bau „viel luftiger.“

Laut Verwaltung beträgt die Kostenschätzung für die kleinere Variante 2,2 Millionen, 2,5 Millionen sind für die größere vorgesehen.

Unklar ist noch die Wärme- und Stromversorgung. Es sei eine Wärmepumpe mit Luft oder Erdwärme geplant und eine Photovoltaikanlage. Helmut Hammerbacher (UBG) fragte, ob die Fernwärme auch über die Schule gesichert werden könnte.

Versorgung muss erneuert werden

„Das müssen wir noch prüfen“, erklärte Schnetzer. Es stelle sich auch die Frage, ob eine Heizzentrale am Rathaus eingerichtet werden könne. Schließlich müsse die Versorgung des Krippnerhauses auch irgendwann erneuert werden.

Die weitere Diskussion und die mögliche Beschlussfassung erfolgte auf Antrag von Wolfgang Baumann (ÜWG) im nicht-öffentlichen Teil. Dieser begründete sie mit „neuen Entwicklungen“. Der Gemeinderat stimmte dem mit einer Gegenstimme von Bürgermeister Schnetzer zu.

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