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Dank für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement

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Rosenheim - Feldgeschworene genießen in den ländlichen Gemeinden hohes Ansehen. Sie sind erste Ansprechstation bei vielen Vermessungsangelegenheiten.

Landrat Josef Neiderhell ehrte Montagnachmittag im Auftrag des Bayerischen Finanzministers sechs Männer für ihr 25 bzw. 50 Jahre dauerndes ehrenamtliches Engagement. Er sei froh, dass dieser Dienst an der Allgemeinheit seit Jahrzehnten zulässig laufe, sagte Neiderhell in einer kurzen Ansprache.

Bei Grundstücksstreitigkeiten zu vermitteln sei nicht immer ganz leicht und einfach. Er wisse selbst, dass es immer wieder Bürger gibt, die glauben, besser zu wissen, wo der Markstein lag, so der Landrat. Er erinnerte daran, dass Kurfürst Max IV. Joseph vor etwa 200 Jahren die flächendeckende Vermessung Bayerns in Auftrag gab.

Tatsächlich ist das Amt des Feldgeschworenen eines der ältesten der kommunalen Selbstverwaltung. Laut Richard Schreiner, dem stellvertretenden Leiter des Vermessungsamtes Rosenheim, reichen die Anfänge zurück bis zu den alten Germanen. Auch im heutigen Zeitalter der Satellitenmeßverfahren mag Schreiner nicht auf die Feldgeschworenen verzichten. Grenzvermessung und Abmarkung sein nicht nur reine Technik, er erfordere ein gehöriges Maß an Einfühlungsvermögen und menschliches Verständnis.

Im Zweifelsfall glaube der ländliche Bürger eher dem Feldgeschworenen, als der nicht sichtbaren Koordinate des Geometers, lobte Schreiner. Für ihr 25-jähriges ehrenamtliches Engagement wurden geehrt: Christian Grießenböck aus Neubeuern, Georg Höhensteiger und Vitus Hörfuter aus Schechen, Martin Holzner sen. aus Brannenburg und Johann Maurer aus Nußdorf. Der 82-Jährige Georg Gaar sen. aus Tuntenhausen ist seit 50 Jahren als Feldgeschworener tätig. Er versicherte dem Landrat, noch ein paar Jahre weiterzumachen.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

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