Nach schwerem Lkw-Unfall auf A93 bei Brannenburg

Rettungsgasse befahren oder Fotos gemacht: Erneut Ärger mit Gaffern

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Am Montagmorgen, 2. Dezember, ereignete sich auf der A93 ein schwerer Lastwagen-Unfall.

Brannenburg - Am frühen Montagmorgen hatte sich auf der A93 ein folgenschwerer Unfall mit zwei Sattelzügen ereignet. Jetzt kam raus: Im anschließenden Verkehrschaos gab es (wieder einmal) massiven Ärger mit Gaffern und anderen Verkehrssündern.

Wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten mussten der Seitenstreifen und die rechte Fahrspur der Inntalautobahn (Kufstein - Rosenheim) zwischen den Anschlussstellen Oberaudorf und Brannenburg viele Stunden lang gesperrt werden. Dabei musste die Verkehrspolizei Rosenheim (zum wiederholten Mal) feststellen, dass etliche Verkehrsteilnehmer den Verkehrsfluss behinderten, indem sie teilweise nur mit Schrittgeschwindigkeit an der Unfallstelle vorbeifuhren, um besser sehen zu können, was passiert war.


Ebenso zückten auch viele Autofahrer im Vorbeifahren ihr Mobiltelefon, um Foto- und/oder Videoaufnahmen von der Unfallstelle zu machen. Dies teilte die Verkehrspolizei Rosenheim nun in einer Pressemitteilung mit. Sechs Verkehrsteilnehmer wurden deswegen vor Ort angehalten und mussten ein Bußgeld von knapp 230 Euro "hinblättern", da sie keinen Wohnsitz in Deutschland hatten. Auch auf einen Verkehrsteilnehmer aus Österreich wartet Ärger. Der Mann hatte im Stau, der zeitweise bis zur Anschlussstelle Wörgl in Österreich zurückreichte, verbotswidrig die Rettungsgasse direkt hinter einem Einsatzfahrzeug befahren.

Schwerer Lkw-Unfall auf A93 - Lastwagen  verliert 400 Liter Diesel

 © Josef Reisner
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Sattelzüge krachten bei Brannenburg ineinander

Bei dem Unfall am Montagmorgen, 2. Dezember, waren etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Brannenburg zwei Sattelzüge massiv ineinander gekracht. Ein Lkw war mit Brokkoli beladen, der andere mit schweren Stahlseilen. Die Aufräumarbeiten dauerten bis weit in den Nachmittag.

Die beiden Fahrer kamen mit Verletzungen unbestimmten Grades in umliegende Krankenhäuser. Der Sachschaden belief sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 180.000 Euro. Zudem wurde das umliegende Erdreich durch auslaufenden Diesel verunreinigt.

Hinweis der Polizei: Die Verkehrspolizei Rosenheim appelliert in diesem Zusammenhang nochmals an alle Fahrzeugführer, dass sowohl die Nutzung des Mobiltelefons oder anderer elektronischer Geräte während der Fahrt, als auch das Befahren der Rettungsgasse oder des Seitenstreifens zum Zweck des schnelleren Vorwärtskommen nicht erlaubt sind. Verstöße dagegen können mit Bußgeldern und sogar Fahrverboten geahndet werden.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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