Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bauhoferweiterung im nächsten Jahr

Samerberg (OVB) – Vor seiner jüngsten Sitzung besichtigte der Gemeinderat das neue Feuerwehrhaus Törwang; es waren wieder schnelle Baufortschritte feststellbar.

Ausführlich wurde in der Sitzung über die Erweiterung des gemeindlichen Bauhofs diskutiert. Seitens des Gewerbeaufsichtsamts der Regierung von Oberbayern gab es bereits Beanstandungen, ein diesbezügliches Schreiben wurde dem Gemeinderat schon bekanntgegeben. Zwischenzeitlich konnten viele Einzelheiten durch Bauhof und Verwaltung behoben werden.

Hauptpunkte sind jedoch die fehlenden Sozialräume wie Aufenthaltsräume, Toilettenraum, Waschgelegenheit, Dusche, Umkleide- und Trockenraum sowie eine fehlende Heizung in der Werkstatt. Die Verwaltung habe aufgrund dessen Angebote von mehreren Firmen über beheizbare Aufenthaltscontainer eingeholt. Das Gremium beschloss einstimmig, dass von der Firma Geith & Niggl aus München solche Container für 165 Euro monatlich ab sofort als Übergangslösung bis zum 30. April 2010 angemietet werden. Architekt Claus Lerche legte eine Entwurfsplanung vor. Sie enthält eine zweitorige beheizbare Garage mit Schmiergrube, Sozialräume, Werkstatt, Farbenraum und Treppe zu einem Obergeschoss über der bisherigen Halle. Bauhofleiter Simon Mayer erläuterte die geplante Nutzung. Der Grundstückseigentümer, die Elektrizitäts-Genossenschaft, und ein Nachbar haben Bereitschaft für langfristige Vertragsgestaltung zugesagt. Die Kosten sind auf 370 000 Euro geschätzt, das Landratsamt hat das genehmigt.

Bei zwei Gegenstimmen beschloss das Gremium die Umsetzung der Bauhoferweiterung im nächsten Jahr. Die Pläne des Architekten sollen konkretisiert und mit dem Gewerbeaufsichtsamt sowie mit dem Sicherheitsingenieur der Gemeinde abgestimmt werden. Das Ingenieurbüro Richter aus Freilassing hat nunmehr sämtliche Unterlagen zum Kanalbau in Esbaum und Umgebung zusammengestellt, die Gemeinde hat sie nach Unterzeichnung dem Wasserwirtschaftsamt übergeben. Letzteres hat durch Zuwendungsbescheid dem Antrag zugestimmt, teilte Bürgermeister Huber mit. Laut Mitteilung von dort sei dazu noch ein formaler Beschluss des Gemeinderats notwendig. Dieser erfolgte einstimmig.

Zunächst konträr diskutiert wurde ein Antrag der Familie Maier auf Erhöhung der Grundflächenzahl im Bebauungsplan Fading 2. Dort ist eine Grundfläche von 120 Quadratmeter, unabhängig von der Grundstücksgröße, vorgesehen. Jetzt wurde beantragt, stattdessen eine Grundflächenzahl von 0,2 für Grundstücke über 600 Quadratmeter. Das ist rechtlich zulässig und laut Planungsbüro Huber ortsplanerisch vertretbar, für die Besitzer der kleineren Grundstücke ändert sich damit nichts. Dem Antrag wurde stattgegeben, die Verwaltung wird ein vereinfachtes Änderungsverfahren einleiten. In den Richtlinien zur Vergabe von Bauland für Einheimische heißt es in Punkt 1.1, 2. Absatz, dass unverheiratete Antragsteller ohne Kinder bei der Vergabe in der Regel nicht berücksichtigt werden. Nachdem damit aber die Zukunftspläne junger Leute belastet werden, beschloss das Gremium, diese Regelung ersatzlos zu streichen.Der Bürgermeister teilte mit, dass die mittlerweile zehn Jahre alte Computeranlage in der Grundschule zunehmend erneuerungsbedürftig sei. Lehrerin Christine Eckert berichtete, es seien nur Einzelteile ersetzt worden, jetzt müsse einheitlich aufgerüstet werden. Eine Ausschreibung des externen Administrators ging an vier Firmen, auch an die beiden ortsansässigen. Die Firma IT Stuffer vom Samerberg als wirtschaftlich günstigste erhält laut Gemeinderatsbeschluss den Auftrag. Die Spielgruppe "Samazwergal" hat sich für das Jahr bis August 2010 Defizit von zirka 6500 Euro errechnet. Sie stellt einen Zuschussantrag. Der Förderverein will hier 1500 Euro leisten. Das Gremium genehmigte bei zwei Gegenstimmen 4500 Euro.

krw/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare