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Barrierefreie Umwelt für Menschen mit Behinderungen

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Der Umgang mit behinderten Menschen und das Thema "Barrierefreiheit" war für eine Vielzahl der Kinder nichts Neues.

Nußdorf - Die Behindertenbeauftragte der Gemeinde Nußdorf, Annemarie Dettendorfer, informierte die Kinder der 3. und 4. Klasse der Nußdorfer Grundschule in einer Projektstunde über die Notwendigkeit einer barrierefreien Umwelt für Menschen mit Behinderungen.

Zusammen mit Sepp Höck, der selbst im Rollstuhl sitzt, lud sie die Schüler zu einer virtuellen Reise mit dem Bus ins Deutsche Museum ein. So konnten sich die Kinder anschaulich mit den vielseitigen Problemen behinderter Menschen befassen und sich in die Lage eines blinden, tauben oder querschnittgelähmten Menschen versetzen.

Der Umgang mit behinderten Menschen und das Thema "Barrierefreiheit" war für eine Vielzahl der Kinder jedoch nichts Neues und die Schüler berichteten lebhaft über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit behinderten Familienangehörigen wie Oma, Opa oder von Unfällen und Verletzungen aus dem Bekannten- oder Freundeskreis. Daraus entwickelte sich eine pfiffige und lebhafte Diskussion mit vielen Fragen und Wortmeldungen.

Zum Abschluss führte Sepp Höck vor, wie er in sein behindertengerecht umgebautes Auto einsteigt und seinen Rollstuhl verlädt. "Genau, und deswegen brauchst du auch einen behindertengerechten Parkplatz, weil du sonst keinen Platz hast zum ein- und aussteigen", erkannte ganz stolz eine der Schülerinnen.

Die große Begeisterung und die vielen Fragen zeigten, dass das Ziel, die Schulkinder für die Probleme behinderter Menschen zu sensibilisieren, gelungen war.

Oberbayerisches Volksblatt/re

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