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Aus dem Gemeinderat

Neues Baugebiet in Kammer: Der Ameranger Gemeinderat stellt weitere Pläne vor

In Anger wird gebaut, auch die Ortsdurchfahrt wird dazu erneuert.
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In Anger wird gebaut, auch die Ortsdurchfahrt wird dazu erneuert.

Im Zuge der Erschließung des neuen Baugebiets in Amerang sind weitere Maßnahmen nötig. Der Gemeinderat stellt die Pläne vor.

Amerang – Der Ameranger Gemeinderat genehmigte einstimmig die Entwurfsplanung und Kostenberechnung für die Erschließungsarbeiten des Baugebiets Kammer in Höhe von 2,99 Millionen Euro. In den Kosten enthalten: Der Ausbau der Ortsdurchfahrt mit 470.000 Euro. Die Grundstücksbesitzer im Bestandsgebiet sollen daran beitragsrechtlich nicht herangezogen werden. Einstimmig genehmigt wurden auch die Kosten für die Grünanlagen und öffentlichen Flächen in Höhe von 757 600 Euro.

Sanierung unumgänglich

Die Ortsdurchfahrt Kammer muss erneuert werden – das stellte sich im Rahmen der Vorerhebungen zum neuen Baugebiet heraus. Demnach ist die Sanierung der bestehenden Gemeindeverbindungsstraße aufgrund bautechnischer Mängel unumgänglich. Der Ausbau der Straße mit einer Länge von rund 160 Meter soll im Zuge der Erschließung für das Baugebiet Kammer erfolgen. Die Fahrbahnbreite bleibt unverändert. Der Gehweg soll eine Breite von zwei bis zweieinhalb Meter erhalten.

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Schonstetter Gruppe hat hierzu entschieden, die in der bestehenden Straße verlaufende Hauptwasserleitung zu erneuern. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen nach Kostenschätzung 470 000 Euro. Auf den Zweckverband zur Wasserversorgung der Schonstetter Gruppe entfallen davon etwa 16 000 Euro

Zudem sind für die Heizzentrale, die im Anschluss an das Gewerbegebiet am Kroit platziert werden soll, anteilige Kosten für die Wiederherstellung der Fahrbahnoberfläche von circaa. 16 000 anzusetzen.

Bürgermeister Linner (GLA) erinnerte daran, dass es bereits zu Beginn der Planung des Baugebiets Kammer im Gemeinderat Überlegungen gab, dass die Eigentümer der Grundstücke im Bestandsgebiet von Kammer möglichst nicht mit Beitragszahlungen belastet werden sollen. In nichtöffentlicher Sitzung folgte im März dann der entsprechende Beschluss.

Stattdessen sollen die anfallenden Kosten auf die künftigen Bauflächen im Neubaugebiet durch vertragliche Vereinbarung umgelegt werden. Grundsätzlich seien die neben der Gemeinde betroffenen beiden Vertragsparteien mit diesem Vorgehen auch einverstanden, so Linner.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme, einschließlich Grunderwerb und Straßenbeleuchtung liegen laut Berechnung bei rund 513.000 Euro. Sie sollen, nach Abzug der nicht beitragsfähigen Anteile und Beiträge anderer Versorgungsträger sowie des gemeindlichen Eigenanteils von zehn Prozent, mit 415.800 Euro auf die Neubauflächen im Baugebiet Kammer umgelegt werden. Das ergibt bei einer Gesamtfläche von 25.721 Quadratmetern, exakt 16,20 Euro pro Quadratmeter.

Preis pro Quadratmeter steigt

Sie sind in den Gesamtkosten für die Erschließungsanlagen eingerechnet. Nach neuesten Berechnungen liegt der Betrag bei 2,99 Millionen Euro und damit über den 2,4 Millionen, die der Rat im Februar genehmigt hatte. Der Grund dafür sind planerische Anpassungen und die Preissteigerungen im Baubereich. Der Gesamterschließungsbeitrag steigt damit gegenüber der Vorplanung vom Februar von 71 je Quadratmete Baufläche auf 76,25 Euro an.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen einschließlich der Ausgaben für den Grunderwerb, der voraussichtlichen Kosten der Straßenbeleuchtung und der Umsetzung der naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen voraussichtlich 4,384 Millionen Euro.

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