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Nah der Grenze zu Mali

Mehr als 100 Tote bei schwerem Anschlag im Niger

Sicherheitskräfte im Niger
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Bewaffnete Polizisten sitzen auf einem Toyota-Pickup in der Hauptstadt der Republik Niger. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa

Im Niger werden zwei Dörfer offenbar von Motorrädern aus angegriffen, es sterben mehr als 100 Menschen. Der Innenminister spricht bei den Angreifern von Dschihadisten - und einer Vergeltungstat. Im benachbarten Mali sterben erneut französische Soldaten.

Niamey (dpa) - Die Zahl der Todesopfer nach der Attacke im von Terror heimgesuchten Niger ist auf mehr als 100 gestiegen. Das teilte Premierminister Birgi Rafini am Sonntag nach einem Besuch der beiden betroffenen Dörfer nahe der Grenze zu Mali mit.

Bisher habe sich keine Gruppierung zu dem Angriff bekannt. Nach Angaben des nigrischen Innenministers Alkache Alhada wurden mindestens 20 Menschen bei dem Angriff verletzt.

Der Überfall ereignete sich am Samstag in den Dörfern Tchombangou und Zaroumdareye. Der Angriff soll eine Vergeltung für die Ermordung von zwei Kämpfern durch Dorfbewohner gewesen sein, sagte der Innenminister. Junge Leute der beiden Dörfer hatten demnach versucht, in dem umkämpften Gebiet eine Selbstverteidigungsgruppe zu bilden. Es wird angenommen, dass die bewaffneten Männer auf Motorrädern aus dem benachbarten Mali gekommen sind. Die nigrischen Behörden verfolgten sie, sagte der Innenminister.

© dpa-infocom, dpa:210102-99-878331/8

Nigers Präsident Mahamadou Issoufou. In dem von Terror heimgesuchten westafrikanischen Land Niger haben Bewaffnete mindestens 56 Menschen getötet. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

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