Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"Hetze verhindern"

Die Linke will Petry-Rede im Augsburger Rathaus verbieten

Frauke Petry
+
Die Bundesvorsitzende der AfD Frauke Petry.

Augsburg - Um einen geplanten Auftritt von AfD-Chefin Frauke Petry im historischen Augsburger Rathaus ist ein heftiger Streit entbrannt. Die Linke will die Rede verbieten, die AfD wehrt sich.

Die Linke hat einen Dringlichkeitsantrag an den Stadtrat gestellt, damit Petry eine Rede bei einem AfD-Neujahrsempfang am 12. Februar im Rathaus verboten wird. Eine Sprecherin der Stadt bestätigte am Mittwoch, dass es diesen Antrag gebe. Ob das Kommunalparlament diesen behandeln werde, werde aber erst am Anfang der für Donnerstagnachmittag geplanten Sitzung entschieden.

Linken-Stadtrat Alexander Süßmair wirft Petry vor, dass sie gegen Gleichberechtigung, Migranten und Homosexuelle hetze und ein reaktionäres Familienbild vertrete. Es sei befremdlich, dass die AfD-Vorsitzende ausgerechnet einen Saal des Rathauses „als Plattform für ihre Selbstdarstellung“ bekommen solle.

Der bayerische AfD-Landesvorsitzende Petr Bystron sprach hingegen von einem „undemokratischen Versuch von Linken, einer ihnen unbequemen Politikerin einen Maulkorb zu verpassen“. Es sei ein weiterer Beleg dafür, dass AfD-Gegner versuchten, „die neue demokratische Konkurrenz-Partei mit falschen Verdächtigungen negativ zu stigmatisieren“.

dpa

Kommentare