Neue Staatliche Wohnbaugesellschaft sammelt Aufträge

Konkrete Verhandlungen über Wohnungsbauprojekt der Bayern-Heim in Feldkirchen-Westerham

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Minsterpräsident Dr. Markus Söder und Bauministerin Ilse Aigner.

Feldkirchen-Westerham - Die neugegründete Wohnbaugesellschaft der CSU "Bayernheim" wird voraussichtlich ein kommunales Grundstück in Feldkirchen-Westerham käuflich erwerben bzw. pachten, um dort bezahlbaren Wohnraum für Familien zu schaffen.

Die neue staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim bringt 10.000 preisgünstige Wohnungen in ganz Bayern bis 2025 auf den Weg. Ziel ist, dass sich auch Haushalte mit niedrigem Einkommen Mietwohnungen leisten können. Jetzt hat der Gemeinderat der Gemeinde Feldkirchen-Westerham grundsätzlich den Verkauf oder die Vergabe in Erbbaupacht eines kommunalen Grundstückes an die Wohnungsbaugesellschaft des Freistaates Bayerns unter bestimmten Bedingungen beschlossen.

Bayerns Bauministerin Ilse Aigner hat heute klar gemacht, dass die BayernHeim nicht nur in den Großstädten wie München und Nürnberg Projekte umsetzen wird. "Wir brauchen auch günstige Wohnungen auf dem Land. Deshalb begrüße ich das Engagement der Kommune sehr", sagte Bayerns Bauministerin heute. Hans Schaberl, Erster Bürgermeister der Gemeinde: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, mit dem Ziel bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“"

Auf dem Grundstück nördlich der Ollinger Straße zwischen Rathaus und Seniorenzentrum plant Feldkirchen-Westerham ein neues Wohngebiet. Die Zielgruppe für das neu entstehende Wohnungsangebot war für die Gemeinde klar. Im Ort sollen nicht nur hochpreisige Wohnungen zur Verfügung stehen. Deshalb hat sich die Gemeinde das staatliche Unternehmen als Partner gewählt. "Mit der Beteiligung der BayernHeim erspart sich die Gemeinde den eigenen Aufwand bei der Errichtung und Bewirtschaftung der Wohnungen. Und wir freuen uns, dass wir eine für Wohnungsbau geeignete Fläche gefunden haben. Insgesamt ist es eine WinWin-Situation für alle", bekräftigte Aigner.

Die Gemeinde will das Grundstück entweder verkaufen oder in Erbbaurecht an die BayernHeim vergeben. In einem nächsten Schritt wird die Gemeinde Baurecht schaffen und eine Bauleitplanung aufstellen. Das Baurecht ist maßgeblich für den Grundstückswert und damit für die Höhe der Erbpacht beziehungsweise des Kaufpreises. Eine Möglichkeit wäre, als Grundlage für die Planungen zunächst einen Planungswettbewerb auszuloben. Unterstützung gibt es auch hier aus dem Bauministerium. Aigner erklärt: "Wir unterstützen die Gemeinde hier und würden 60 Prozent der Kosten für den Wettbewerb übernehmen."

Die Bauministerin appellierte nicht nur an die Kommunen, Grundstücke dem staatlichen Wohnungsunternehmen zur Verfügung zu stellen. Auch Kirchen, Firmen und private Immobilienbesitzer können das Kooperationsangebot der BayernHeim in Anspruch nehmen. Interessierte, die Projekte vor Ort anstoßen möchten, können mit der BayernHeim GmbH (Karl-Scharnagl-Ring 6, 80539 München) Kontakt aufnehmen.

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr

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