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Japanischer Wirtschaftsminister stolpert über Skandal

Akira Amari gab zu, Bargeld von einem Bauunternehmen erhalten zu haben. Foto: Franck Robichon
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Akira Amari gab zu, Bargeld von einem Bauunternehmen erhalten zu haben. Foto: Franck Robichon

Tokio (dpa) - Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe verliert wegen eines Bestechungsskandals einen seiner wichtigsten Gefolgsleute im Kabinett.

Sein Minister für Wirtschafts- und Fiskalpolitik, Akira Amari, bot am Donnerstag seinen Rücktritt an. Er gab vor der Presse zu, Bargeld von einem Bauunternehmen erhalten zu haben. Einer seiner Sekretäre habe das Geld nicht ordnungsgemäß verbucht.

Amari ist eine der Schlüsselfiguren hinter der «Abenomics» genannten Wirtschaftspolitik von Abe. Zudem leitete er die Verhandlungen über ein transpazifisches Freihandelsabkommen TPP unter Führung der USA, auf das sich kürzlich zwölf Pazifikanrainerstaaten geeinigt hatten.

Aufgedeckt hatte den Skandal ein japanisches Nachrichtenmagazin. Regierungschef Abe hatte sich am Vortag noch hinter seinen Minister gestellt. Der Skandal könnte einen empfindlichen Dämpfer für Abe bedeuten. Im Sommer stehen Wahlen zum Oberhaus des Parlaments an.

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